Unsere Mimik verrät oft mehr als tausend Worte. Selbst Fotos verraten, ob wir in Flirtlaune oder der bodenständige Typ sind.
Wenn an der Bar jemand steht und unentwegt mit den Lidern flattert, ist die Sache eindeutig: Er will dringend kommunizieren. Vis-à-vis die Absichten seiner Mitmenschen - insbesondere beim Ausgehen - zu entschlüsseln, ist eine relativ einfache Übung.
Ist er einfach nur freundlich oder will er mehr. Forscher sagen, wir können Gesichtszüge spielerisch entschüsseln. (© Foto: iStockphotos)
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Doch nun haben Forscher herausgefunden, dass wir selbst anhand eines Fotos feststellen können, ob jemand in Flirtlaune ist oder nicht. Am Gesicht lässt sich ablesen: Die Person ist sexuellen Abenteuern zugeneigt oder aber sie ist in festen Händen und ohne Interesse am kontaktfreudigen Gegenüber.
In der britischen Studie wurden jungen Männer und Frauen Fotos vorgelegt mit der Aufgabe, die Absichten des Abgebildeten einzuschätzen. Das berichtet das in New York erscheinende Fachblatt Evolution and Human Behavior in einer Online-Veröffentlichung.
Das Team um Lynda Boothroyd von der nordenglischen Universität Durham präsentierte den zwischen 20 und 30 Jahre alten Probanden Bilder, auf denen Gesichter des jeweils anderen Geschlechts abgebildet waren. Neben der Attraktivität sollten die Teilnehmer einschätzen, ob die Personen grundsätzlich zu kurzen Affären bereit seien.
Das Ergebnis ist eindeutig: Im ersten Durchgang stuften 72 Prozent der Teilnehmer die Haltung der Abgebildeten meistens richtig ein. Wir können also Gesichtszüge ebenso lesen wie wir Fragen nach einer Zigarette dechiffrieren können.
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede liegen der Studie zufolge ebenso klar auf der Hand: Die Männer fanden die als sexuell offen empfundenen Frauen attraktiver, während sich die Frauen mehr für jene Männer interessierten, die nach ihrer Meinung stabile Partnerschaften bevorzugen.
Zudem beurteilen Frauen nicht nur die Mimik, sondern auch die Gesichtsmerkmale an sich. Besonders maskulin wirkende Männer mit kantigem Kiefer, großer Nase und kleinen Augen stufen Frauen als eher untreu ein. Auch wenn's nicht fair sein mag, aber da hilft leider das schönste Lächeln nicht.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
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(AP/sueddeutsche.de/mmk)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Hallo Leute,
was hier auffällt, ist das unterschiedliche Verhalten im Bezug auf "Wer will was". Nur leider muss ich durch Beobachtungen feststellen, dass folgender Absatz zwischen den Zeilen gelesen werden muss!
"Die geschlechtsspezifischen Unterschiede liegen der Studie zufolge ebenso klar auf der Hand: Die Männer fanden die als sexuell offen empfundenen Frauen attraktiver, während sich die Frauen mehr für jene Männer interessierten, die nach ihrer Meinung stabile Partnerschaften bevorzugen."
Klar ist, dass Männer sexuell offene Frauen attraktiver finden. Aber nun kommt's...."blabla, während sich die Frauen mehr für jene Männer INTERESSIERTEN, die nach ihrer Meinung blabla" Hier steht NICHT das Wort "attraktiver". Wer eins und eins zusammenzählt, kommt auf lustige Ansichten und Verhaltensweisen des weiblichen Geschlechtes. Naja, in diesem Sinne bleibe ich dann doch lieber allein...
... Eine durch und durch wahre Erkenntnis würde ich sagen, die jeder "geschlechtreife Erwachsene" nur bestätigen kann, oder?
Zu ergänzen wäre vielleicht lediglichnoch, dass dieses empirisch erneut belegte Verhalten von Männlein und Weiblein - a) bei Frauen obendrein auch von der Regel beeinflußt wird und b) bei beiden Geschlechtern eindeutig vom jeweiligen "Notstand" abhängt ... ;-)
Schöner Vergleich!
Wenn man jetzt noch wüsste, wie viele Leute an der Studie teilgenommen haben, könnte man auch noch sehen, ob die 72% überhaupt Aussagekraft haben. Oder um im Bild zu bleiben: Wenn 10 Leute 1-Euro-Münzen werfen würden, wäre es nicht allzu erstaunlich, wenn dabei 7 Leute häufiger Kopf als Zahl erzielen würden.
Aus einer anderen Zeitung:
72 Prozent der Teilnehmer hatten eine Trefferquote von über 50% (möchte flirten/nicht flirten), wobei sich jedoch manche "nicht ganz sicher" waren.
Statistisch gesehen ist das eine ziemliche Katastrophe, weil 50% Trefferquote bekommt man ja schon, indem man eine Münze wirft.
Daraus kann man schließen, daß 72% der Probanden eine signifikant bessere Wahrnehmung haben als eine 1-Euromünze.