Da kann man mit bestem Beispiel vorangehen und Kinder zum Apfelessen erziehen. Doch wenn die Freunde Fastfood essen, will es der Zögling auch.
Die Ernährungsgewohnheiten von Kindern werden maßgeblich vom Essverhalten ihrer Freunde bestimmt. Dies zeigt eine Studie der amerikanischen Universität Buffalo.
Achtung Futterneid: Pommes mag fast jedes Kind. (© Foto: iStockphotos)
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Darin ließen die Verhaltensmediziner korpulente und normalgewichtige Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren in einem Raum allein, entweder mit einem Freund oder einem fremden Gleichaltrigen. In dem Zimmer konnten die Kinder 45 Minuten lang spielen und nach Belieben von verschiedenen Lebensmitteln - von Möhren bis Kartoffelchips - naschen.
Zwei Freunde aßen größere Mengen als Paare, die einander nicht bekannt waren. Zudem verzehrten Freunde eher gleichgroße Portionen, wie die Forscher im American Journal of Clinical Nutrition (Vol. 90, S. 282-287) schreiben.
Vor allem aber konsumierten übergewichtige Kinder dann besonders viel, wenn sie mit einem korpulenten Gleichaltrigen zusammen waren. "Übergewichtige Kinder finden Lebensmittel verlockender als Heranwachsende normalen Gewichts", erläutert Sarah Salvy.
"Die Gesellschaft übergewichtiger Gleichaltriger mag ihre Hemmungen verringern oder ihnen die Legitimation dazu bieten, mehr zu essen."
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(AP/sueddeutsche.de/mmk)
Während andere Zeitschriften wie ZEIT und Spiegel schon dabei sind, die Hysterie ums Kindwohl mal nach Sinn und Nutzen zu hinterfragen, bastelt die SZ immer noch fleissig an so einer Art gesellschaftlichen Ganzkörperschutzkondom für die kleinen Wichtel herum.
Hysterische Eltern werden nun künftig die erlaubten Freunde ihrer Nachwuchses auch nach dem jeweiligen Essverhalten aussuchen.
Schöne neue Gesundheitswelt!!!!