Eine Studie zeigt: Menschen mit Schwestern sind optimistischer und ausgeglichener. Schlechter als Einzelkindern ergeht es nur noch Menschen mit Brüdern.
Mit der Schwester geht es besser: Menschen mit weiblichen Geschwistern meistern Krisen besser als Menschen, die ohne Schwester aufwachsen. Das ergab eine Studie von Sozialpsychologen Universitäten Ulster und De Montfort unter 571 Menschen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren.
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Die Kelly Family in ihren besten Zeiten (Bild aus dem Jahr 1996): Kein Wunder, dass die drei Herren links so strahlen - sie haben schließlich sechs Schwestern. (© Foto: dpa)
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Laut der Studie fühlen sich die Menschen mit Schwester außerdem ausgeglichener und optimistischer als Menschen, die nur Brüder haben. Darüber hinaus sind sie ehrgeiziger, motivierter, haben mehr Freunde und insgesamt ein besseres Sozialverhalten.
Besonders bei traumatischen Erlebnissen wie der Scheidung der Eltern habe sich der positive Effekt gezeigt: Kinder mit Schwestern gingen damit besser um. Mädchen redeten eher über ihre Gefühle und ermunterten die restlichen Familienmitglieder dazu, das auch zu tun, wie die Studienautorin Liz Wright in der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift Psychologie heute" erklärt. Schwestern förderten die offene Kommunikation innerhalb der Familie und stärkten so den Zusammenhalt.
Noch schlechter als Einzelkinder schnitten Menschen ab, die nur mit Brüdern aufwuchsen. Von allen Teilnehmern waren sie am pessimistischsten. Eine solche Geschwisterkonstellation hemme anscheinend die offene Kommunikation.
Jungen neigten dazu, ihre Probleme zu "verinnerlichen" und entmutigten auch andere, über ihre Gefühle zu sprechen. Allerdings könne eine offene Kommunikation gelernt werden, so die Wissenschaftler. Eltern mit Söhnen sollten darauf achten.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/dpa/bre)
Eine interessante Studie. 571 Menschen. Diese Masse erscheint mir ausreichend für eine derartig kernige Aussage.
Was bedeutet dies aber nun für männliche Einzelkinder?
Diese werden nach der Studie zu urteilen eine emotionalen Quotienten sehr weit unter dem Durchschnitt haben, somit in der gesellschaft im falle von Konflikten einsam und hilflos den Problemen gegenüberstehen.
Und wie ist das mit Schwestern untereinander?
Ein unterhaltsamer, fast schon satirischer Artikel.
Mehr aber auch nicht.
Selten habe ich solch Unsinn gelesen. Statistiken sind ja generell ein sehr schwieriges Feld und manch eine widerspricht sich wenn man sie nur von zwei Seiten beleuchtet.
Aber solch platte Verallgemeinerung ist wirklich der Gipfel.
Ich persönlich habe diese Erfahrungen in meinem ganzen Umfeld so nicht gemacht, und mein Bekanntenkreis ist nicht klein. Um so eine Untersuchung wirklich glaubhaft anstrengen zu wollen braucht man zum einem wesentlich mehr Testpersonen und zum anderen auch einen wesentlich größeren Altersspielraum. Zudem muss man dabei generell etwas mehr Faktoren berücksichtigen.
Mir erschließt sich allerdings auch nicht so ganz der Sinn einer solchen Studie.
Das Geld hierfür wäre für dringlichere Projekte und Forschungen wesentlich besser angelegt.
Niemand, wirklich niemand, ist zugleich ausgeglichener und ehrgeiziger.
was für eine Ansammlung banalster Klischees! Und eine Studie mit irgendwelchen (Kriterien der Auswahl: warum gerade diese?) ca. 600 Personen ist gar keine, jedenfalls keine, die irgendwer ernst zu nehmen hätte. Das Ergebnis lautet: Jungens können nicht kommunzieren, und Mädels sind lieb und sozial. Ohne weitere Erklärungen, ohne Theorie. So was gehört in die Tonne und nicht in eine seriöse Zeitung .
Reichen die in den letzten Jahren ranerzogenen Weicheier, noch nicht?
Ueber Gefuehle reden, ne klar und jeder Kleinigkeit eine wahnsinnige Bedeutung beimessen. Und vor lauter Verstaendniss hat auch keiner mehr Verantwortung fuer sein handeln, also nicht so richtig, gell.
Ich zum Beispiel hab eine Schwester, schlechtes Sozialverhalten, bin Pessimist und Zyniker und kaue anderen Leuten staendig ein Ohr ab.
Da bin ich dann wohl die Ausnahme, welche die Regel bestaetigt.
Paging