Lindsay Lohan nervt mit ihrem "Hängebusen" und Amy Winehouse ist eine "Gefahr für den Straßenverkehr". Eine Studie untersucht, welchen Ruf Stars in Blogs und Foren genießen.
Britney Spears ist eine "Rabenmutter" und Lindsay Lohan "nervt mit ihrem Hängebusen", den sie "in jede Kamera halten muss". Johnny Depp dagegen ist ein echtes "Sahneschnittchen" und Kate Winslet überzeugt immer mehr als "neue Katherine Hepburn".
Wenn Amy Winehouse im Vollrausch öffentlich auftritt - wie hier bei einem Gerichtstermin im März -, ist das ein gefundenes Fressen für lästernde Internet-User. (© Foto: dpa)
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Wenn es um die lieben Promis geht, haben Internet-User klare Meinungen. In den Weiten des World Wide Web bekommt jeder Star irgendwo sein Fett weg. Versteckt hinter virtuellen Pseudonymen sprechen Blogger und Forenschreiber gnadenlos aus, was Klatschkolumnisten und Society-Journalisten aus Angst vor Millionenklagen niemals zu schreiben wagten.
Doch welche Berühmtheit ist Hassobjekt und wen liebt die Internetgemeinde? Dieser Frage ist das Multimedia-Marktforschungsinstitut "ethority" nachgegangen: In einer breit angelegten Netzanalyse mit dem sperrigen Namen "Promi-Buzz-Barometer" untersuchten die Hamburger Marktforscher insgesamt 130.000 Nutzeräußerungen zu rund 240 Stars in deutschsprachigen Weblogs, Foren und Microblogs wie Twitter.
David Nelles, Sprecher von "ethority" sieht in der Analyse anonymer Userkommentare einen erheblichen Vorteil gegenüber gewöhnlichen Verfahren: "Das Einzigartige bei dieser Art der Erhebung ist, dass man der Meinung der einzelnen User zuhören kann, ohne sie dabei künstlich zu beeinflussen. Durch ein solches Vorgehen erhält man ein umfassendes und unverfälschtes Meinungsbild von Internet-Usern. Mit den klassischen Marktforschungstools wäre eine solches Vorgehen kaum möglich."
Niemand liefert so viel Gesprächsstoff wie Madonna
Die Studie zeigt nicht nur, welchen Ruf Stars und Sternchen im Internet haben, sondern auch, welche Promis am häufigsten diskutiert werden. Dabei wird deutlich: Für die Stars bedeutet es noch lange nichts Gutes, wenn sie öfter Gegenstand von Online-Debatten sind als andere.
Paris Hiltons Name taucht zwar am fünfthäufigsten in Foren auf, in der Beliebtheitsskala der Netzgemeinde steht sie jedoch abgeschlagen an letzter Stelle. So äußert sich ein User über ein Outfit der Hotelerbin folgendermaßen: "Die Brille ist Star Trek Next Generation und dieses Strippending um den hageren Körper von Paris Hilton ist auch eher ... grenzwertig!"
Der beliebteste aller Netz-Promis ist der im Januar vergangenen Jahres verstorbene Heath Ledger, gemessen an den reinen Erwähnungen landet der Mime allerdings nur auf Rang 15.
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Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
Partyzone Flußufer
wie diese "Marktforscher" denn hier die Grundgesamtheit (zentraler Parameter zur Beurteilung der Stichprobe und damit der Güte/Aussagekraft der ermittelten Daten) definiert haben: "alle Internetbeiträge, die mindestens einen "Star" erwähnen", wäre z.B. eine statistisch ordentliche Grundgesamtheitsdefinition - die ist im Internet allerdings aufgrund der Masse überhaupt nicht zu realisieren. Was soll das Ganze also? Ist nicht mal unterhaltsam...
Und welchen kommerziellen Nutzen erwartet sich "ethority" von solch einer "Studie"? Gut, man findet Erwähnung in den Medien, aber was st die in der SZ noch wert?
So spannend dennoch, dass Sie beide ihn gelesen haben ;-)
Also ich fand den Artikel bewegend! ;-)
Die Liste der sinnfreien Artikel dieses Tages wird länger und länger...und noch ist der Tag nicht vorbei...