Jeder zweite Fahrradfahrer gefährdet regelmäßig sich und andere: Fast die Hälfte der Radler fährt im Dunkeln ohne Licht.
Die im Dunkeln sieht man nicht: Viele Fahrradfahrer leben in der dunklen Jahreszeit gefährlich. Nur jeder zweite Radler fährt mit Licht, wie der ADAC mitteilte.
Bis zu 25 Euro Verwarnungsgeld können fällig werden, wenn man mit einem Fahrrad ohne funktionierende Lichtanlage unterwegs ist. (© Foto: ddp)
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Bei einer bundesweiten Stichprobe des Autoclubs in elf deutschen Städten fuhren knapp 40 Prozent von 1500 überprüften Radlern bei Dunkelheit ohne Licht, weil die Beleuchtung nicht funktionierte oder nicht eingeschaltet war. Bei weiteren zwölf Prozent fehlten Scheinwerfer oder Schlussleuchte.
Hindernisse nicht erkannt
Im Jahr 2008 starben den Angaben zufolge 456 Radfahrer im Straßenverkehr, 79.423 Radler wurden verletzt. Unter ihnen waren laut ADAC auch zahlreiche sogenannte Alleinunfälle, bei denen Radfahrer ohne Beleuchtung unterwegs waren und Hindernisse nicht rechtzeitig erkannten.
Der ADAC bemängelte zudem, dass nur rund 14 Prozent aller Radfahrer zu ihrer eigenen Sicherheit helle oder reflektierende Kleidung trugen und nur 13 Prozent einen Helm auf hatten.
Auch die an allen Fahrrädern vorgeschriebenen Reflektoren waren nur bei knapp der Hälfte vorhanden. Bis zu 25 Euro Verwarnungsgeld können fällig werden, wenn man mit einem Fahrrad ohne funktionierende Lichtanlage unterwegs ist.
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(AFP/pfau)
Staatskrise in Griechenland
Mich erstaunt das die Quote an Radfahrer mit Lichtdefekt in etwa der der PKW Fahrer entspricht.
Ist es nicht jedes Jahr auch wieder der ADAC der bei den PKW Lichttests feststellt das ca. 36% der Autofahrer mit defektem Licht unterwegs sind?
Das mangelhaftes Licht und auch die immer wieder beklagten Rotlichtverstöße von Radfahrern kaum Unfallrelevant sind, scheint auch keinen zu interessieren, denn das sind ja die Verstöße die PKW Fahrer aufregen.
Die wirklich gefährlichen Verkehrsverstöße von Radfahren wie Fahren auf dem Gehweg, Befahren eines Radweges in der falschen Richtung, befahren von unsicheren Radwegen scheinen nicht zu stören.
um die Verkehrssünder zu identifizieren: Auf die Gefahr hin, dass ich diverse Autofahrer auf dumme Gedanken bringe: Es reicht in Deutschland auf keinen Fall, ein Fahrzeug zu identifizieren, um dann den Halter für eine mit dem Fahrzeug begangene Tat zu bestrafen. Bestenfalls kann sich ein Geschädigter an die Versicherung halten für Schadensersatz, aber gegen die Behauptung: "Ich bin nicht gefahren" sind die Behörden zunächst mal für einen konkreten Vorfall machtlos, es sei denn, sie hätten eindeutige Beweise bzw. dass Zeugen die Fahrer eindeutig, d.h. bei Gegenüberstellung in Gruppen, identifizieren.
Ist ja komisch. Ich habe es genau andersrum erlebt: am Isarhochufer trifft man mehr Fußgänger auf dem Radweg als umgekehrt. Nur zu Ihrer Information: in Richtung Stadt ist rechts der Radweg und links der Fußweg. Nicht unerwähnt sollte man auch die Leute lassen, die ihre Hunde Gassi führen, deren Leine einmal quer über den Radweg gespannt ist. Und ich bin oft da oben unterwegs. Und zwar mal als Radfahrer, mal als Fußgänger, oft als Läufer. So können Dinge anders wahrgenommen werden.
sind sie schon einmal zwischen Tierpark und Menterschwaige das Isarhochufer entlang gegangen? Es gibt einen Fußweg und einen Radweg. Auf jeden Fall trifft man deutlich mehr Radfahrer auf dem Fußweg als umgekehrt an, auch bei Dunkelheit ohne Licht. Zeitweilig wird der Fußweg auch noch mit einer Rennstrecke verwechselt.
Sind Sie schon mal den FUSSWEG vom Isarhochufer zur Marienklause runtergegangen, da gibt es ein großes weißes Schild mit rotem Rand und einem schwarzen Fahrrad drauf, zudem zwei Schranken und den Hinweis "Radfahrer absteigen". Glauben Sie, es hält sich ein Radfahrer daran? Nein, als Fußgänger muss man aufpassen, dass man nicht angefahren wird und wenn man nicht ausweicht, weil man hinten keine Augen hat, muss man sichf auch noch anpöbeln lassen.
Gelben werden sich nicht ändern.
Immer noch gilt, die meisten Unfälle, Verletzten und Tote gehen vom Pkw aus. Da hilft es zunächst einmal wenig den Rest zu belehren. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem der ADAC Fußgängern empfiehlt Helme zu tragen.
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