Sie sind häufig gestresst und wissen nicht, was Sie dagegen tun sollen? Französische Wissenschaftler haben nun eine Antwort: Melonen essen.
Was versucht man nicht alles, um Stress abzubauen: Ablenkung, autogenes Training, Marathonläufe. Dabei ist die Lösung ganz einfach, wie eine französische Studie nun zeigt. Demnach können Enzyme, die vor allem in Melonen reichlich enthalten sind, Stress lindern. Diese sogenannten Superoxid-Dismutasen besserten in einem Versuch die Symptome von psychischer Belastung stärker als Scheinpräparate.
Eine französische Studie zeigt: Wer Stress hat, sollte häufiger in ein Stückchen Melone beißen - es könnte helfen. (© Foto: dpa)
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"Mehrere Studien haben gezeigt, dass es eine Verbindung gibt zwischen psychischem Stress und oxidativem Stress in Zellen", sagt Marie-Anne Milesi vom französischen Konzern Seppic, die die Wirkung an gesunden Freiwilligen testete. "Wir wollten prüfen, ob ein besserer Umgang des Körpers mit oxidativem Stress das Vermögen eines Menschen steigert, einem Burnout zu widerstehen."
Eine Hälfte der 70 Teilnehmer bekam vier Wochen lang die antioxidativen Enzyme in Form eines Melonensaft-Extraktes, die übrigen schluckten dagegen Placebo-Pillen aus Stärke. In der Doppelblindstudie wussten weder die Probanden noch die Wissenschaftler, welche Personen welcher Gruppe angehörten. Zwar schützten auch diese Scheinpräparate in der ersten Woche vor Stress, was Milesi im Nutrition Journal auf den Placebo-Effekt zurückführt. Aber während der restlichen Zeit seien jene Teilnehmer stressresistenter gewesen, die tatsächlich die Enzyme bekamen.
Na dann: Guten Appetit.
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(AP/sueddeutsche.de/aro/bilu)
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aus Cavaillon? Ich meine ja nur... siehe Universität von Bordeaux und die heilsame Wirkung von Rotwein...
Ihr Artikel spricht von Melonen, das Bild zeigt eine Wassermelone. Im Französchischen gibt es für Wassermelone einen eigenen Begriff (pastèque). Wird die auch in der Studie empfohlen oder wirklich nur die reine Melone (melon)?