Von Michaelis Reischmann

3,1 Mio. der 4,3 Mio. Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen waren Ende 2005 Frauen. Der Anteil weiblicher Beschäftigter ist mit 72,3 Prozent überdurchschnittlich hoch, stellt das Statistische Bundesamt im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft (44,9 Prozent) fest.

Den höchsten Frauenanteil hat mit 99,1 Prozent der Beruf der Arzthelferin bzw. zahnmedizinischen Fachangestellten. Ausnahmen von der Frauendominanz bilden die Berufe des Arztes (39,2 Prozent) und Zahnarztes (38,3 Prozent) sowie Tätigkeiten als Pharmakant, Orthopädiemechaniker und Gesundheitstechniker.

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In ambulanten wie (teil)stationären Einrichtungen waren drei von vier Beschäftigten weiblich. Die Einrichtungen der ambulanten Pflege stellten innerhalb der ambulanten Versorgung mit 87,7 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Beschäftigter. Es folgten Apotheken (81,8 Prozent) und Zahnarztpraxen (81,2 Prozent).

Während 85,1 Prozent der Männer Ende 2005 einer Vollzeitbeschäftigung und 14,9 Prozent einer Teilzeit- oder geringfügigen Beschäftigung nachgingen, lagen die Anteile der Frauen jeweils etwa bei der Hälfte. Somit arbeiteten 1,5 Mio. Frauen im Gesundheitswesen Teilzeit oder in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, bei den Männern waren es knapp 180.000.

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(Quelle: www.medical-tribune.de)