Moden kommen und gehen, das ist in der Küche nicht anders als auf dem Laufsteg. Eine kleine Auswahl an Speisetrends der vergangenen 50 Jahre.

Oft wird dabei Altes einfach nur neu aufgewärmt oder anders genannt. Beliebt ist es auch Geschmacksrichtungen neu zu kombinieren. Wem es schmeckt? Das ist dabei oft Nebensache.

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Einst Konservierungsmethode, heute Trend: Sushi. (© Foto: iStockphoto.com)

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Sushi

Sushi hat eigentlich nicht das Zeug zum Trend, denn die japanischen Häppchen bestehen aus Zeug, das Europäern verdächtig vorkommt: saurer Reis, Seetang, roher Fisch. Ursprünglich war Sushi eine Konservierungsmethode: Der Fisch wurde gesalzen, in Reis eingewickelt und in ein Erdloch vergraben. Mittlerweile ist Sushi vor allem eine Profilierungsmethode, um Coolness und Wellness zu demonstrieren.

Sushi gelten als ideale leichte Mahlzeit für die Mittagspause gestresster Städter, denn man kann schnell ein paar Maki, Sashimi und Nigiri zwischen die Kiefer schieben und dann ruckizucki weiterarbeiten. Dagegen ist nichts zu sagen, außer vielleicht, dass man etwa 20 Euro ausgeben muss, um dann doch nicht satt zu sein.

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