Sie riechen nach Apfel oder Pfirsich und schmecken irgendwie gesund. Shishas werden immer beliebter - doch von "gesundem" Rauch kann keine Rede sein.
Wasserpfeifen werden immer beliebter: Bei Umfragen gaben 14 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen an, erst kürzlich eine geraucht zu haben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat den süßen Rauch der Shishas untersucht.
Von wegen Wasserdampf mit Apfelgeschmack - mit dem Rauch von Shishas inhaliert man jede Menge Kohlenmonoxyd (© Foto: istockphotos)
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Thomas Schulz, Toxikologe beim BfR: "Das größte Problem besteht in der hohen Belastung mit Kohlenmonoxyd. Verantwortlich dafür ist die glühende Kohle, mit der der Tabak in der Wasserpfeife erhitzt wird.
Während Zigarettenraucher relativ niedrige Kohlenmonoxyd-Werte im Blut haben, liegt die Belastung beim Wasserpfeiferauchen drei bis vier Mal so hoch. Das ist gefährlich - besonders für Schwangere und für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Risikogruppen sollten keinesfalls Wasserpfeife rauchen."
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(SZ vom 27.04.2009/mmk)
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Die Wasserpfeife birgt gesundheitliche Risiken. Shishagesundheit.com verrät Ihnen, worauf bei Wasserpfeifen zu achten ist.
Ratking, jeder Artikel ist natürlich das Produkt seines Autoren. Und dessen Präferenzen werden sich dann auch in seiner Schreibe manifestieren. In einem weitverkauften Anzeigenblatt leistet man sich diese Färbung, die in einem seriösen Bericht nichts zu suchen hätte. Aber in Tat wäre es angebracht, wenn man sich vor der Veröffentlichung über die Aussage gedanken machen würde.
... doch eigentlich niemanden überraschen, das Rauchen, egal in welcher Form, nicht "gesund" ist? "Kognitive Dissonanz" nennt man das, und gerade Raucher sind immer wieder willkommens Paradebeispiel für soclhe kognitiven Strategien ;)
D.h. im Klartext, Berichte, die vom vermeintlich "gesunden" Rauchen handeln, erzielen hoihe Aufmerksamkeit, gegenläufige Berichte werden angezweifelt, abgewertet oder schlichtweg ignoriert.
Es führt also nach wie vor kein Weg da hin, dass Rauchen in irgend einer Fom gesund sei ... Trotzdem liegt mir hier jegliche Polemik fern, ich rauche auch ab und an gerne Shisha. Aber, und das ist der entscheidende Unterschied - sehr selten, und dann gemütlich zusammen mit Freunden und Bekannten.
Das ist, denke ich, der grundlegende Unterschied - wer ein, zwei mal im Monat im Freundeskreis eine Shisha raucht, wird trotz der gegebenen Schädlichkeit von Tabaks-Bestandteilen und Kohlenmonoxid ein gesundheitlich geringeres Risiko eingehen als ein Zigarretten-Raucher mit durchschnittlichen Konsumgewohnheiten.
Nichts desto trotz tut Aufklärung auch beim Shisha-Rauchen weiterhin not - es ist mit Sicherheit ein falsches Signal gerade an Jugendliche, wenn dem Shisha-Rauchen in der Berichterstattung allzu häufig vermeintliche Harmlosigkeit attestiert wird. Trotz des vom "normalen" Raucher stark abweichenden Konsumverhaltens ist und bleibt es Rauchen, und entsprechende gesundheitliche Risiken lassen sich nicht wegargumentieren ...
Es ist einfach gemütlich, so ein Ding in chilliger Atmosphäre zu rauchen. Deswegen sind vor allem Jugendliche für diese Sucht anfällig.
Shishas sind in der Hinsicht die Alkopops der Tabakindustrie. Ich wäre dafür, dass man auch hier Coffee- und Smartshops einführt, zu denen Jugendliche keinen Zutritt hat und in denen man alle Drogen bekommt, die man will. Anderswo sollten Drogen grundsätzlich tabu sein, sofern sie externe Effekte (Rauch) haben.
Wer dann Drogen nimmt, weiß was er tut und sollte das selbst entscheiden dürfen. Alle anderen haben davor ihre Ruhe!