Sie können quasi nichts dafür: Ein weibliches Sexualhormon lässt manche Frauen häufiger fremdgehen.
Frauen mit einer hohen Östradiol-Konzentration gaben in einer US-Studie mehr Affären zu als solche mit niedrigen Werten. Zudem erschienen erstere attraktiver und hatten mehr feste Partner im Laufe ihres Lebens. Das berichtet die Psychologin Kristina M. Durante im Fachjournal Biology Letters der britischen Royal Society.
Es kriselt - ist Östradiol schuld? (© Foto: iStockphotos)
Anzeige
Die Wissenschaftlerin an der Universität von Texas in Austin hatte bei 52 Frauen die Konzentration des Östradiol gemessen.
Dieses wichtige Östrogen sorgt unter anderem für die Fruchtbarkeit. Es erreicht Spitzenwerte um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.
Zu diesen Zeiten entnommene Speichelproben zeigten: Frauen mit besonders hohem Östradiolwert schätzen sich attraktiver ein, und sie erscheinen auch Männern als besonders anziehend. Zudem neigten diese Frauen zu Flirts und zum Fremdgehen.
Allerdings war die Zahl der "One-Night-Stands" bei Frauen mit hohem Östradiol-Spiegel nicht generell erhöht. Die Studie zeigt nach Meinung der Wissenschaftlerin, dass physiologische Abläufe im Körper das weibliche Werbungsverhalten stärker steuern als bislang angenommen.
Einer These zufolge wirken Frauen evolutionsbedingt besonders in den Tagen des Eisprungs anziehend auf Männer, weil sie bestimmte Signale der Fruchtbarkeit aussenden.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Thema
- Sexualität RSS
- Sexualität Niesen mit Hintergedanken 19.12.2008
- Sex in der Partnerschaft Nein, Schatz, ich surfe gerade! 17.12.2008
- Seitensprung Der Frau auf der Schliche 30.10.2008
- Schlaf Wichtiger als Sex 11.02.2010
- Kirche und Sexualität Das Tier soll in den Käfig 09.02.2010
- Neuseeland Jungfrau unterm Hammer 03.02.2010
- Catherine Millet "Houellebecq ist ein bisschen verklemmt" 02.01.2010
(dpa/mmk)
Endgültiger DFB-Kader für EM
also, die ausrede, wir haben es in den genen, oder fremdgenen ist evulotionsbedingt, hörte ich schon das ein oder andere mal von einen mann, jezt kann frau das halt auch sagen
Na, jetzt wurde Frau Kristina M. Durante's Namen auch mal in der Zeitung erwähnt.
Menschen sind eben auch nur programmierte Computer. wenn wir jetzt noch das Umbringgen und das Diebstahlgen finden, sind wir alle fein raus.
Vielleicht haben ja bei Gruppierungen die überschlägig dieselbe Anzahl Affären, - die Damen mit dem höheren Östradiol-Spiegel sind nur ehrlicher! ;-)
Und sie "hatten mehr feste Partner"!? Ab wann qualifiziert sich hierbei eine Partnerschaft als "fest"?! *g*
nein, ganze 52 frauen nahmen an dem test teil?
und woher wissen die jetzt dass männer jene frauen mit erhöhtem östradiolwert tatsächlich attraktiver finden? ich konnte keine stelle des berichts in der etwas gesagt wird, dass für genau diese untersuchung auch männer befragt wurden. es könnte ja sag ich mal genau so gut sein, dass jene frauen die diesen erhöhten wert aufweisen einfach auch eitler/eingebildeter oder einfach weniger schüchtern sind.
nicht gerade ein artikel mit dem sich jounalistischer anspruch unterstreichen lässt.
Paging