Sexleben der Deutschen Verbalerotik? Fehlanzeige!

Flaute in deutschen Betten: Eine Studie hat ergeben, dass fast jedes zweite Paar unzufrieden mit dem eigenen Sexleben ist.

In deutschen Schlafzimmern herrscht Flaute. Das hat eine Umfrage des Hamburger Institutes Innofact ergeben. Die Meinungsforscher hatten im August 2000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Das erschreckende Ergebnis: Nahezu die Hälfte, nämlich 46 Prozent aller Paare, ist unzufrieden mit dem eigenen Sexleben.

Die meisten Menschen haben kein Problem, zu sagen, was sie wollen. Nur im Bett verstummen sie plötzlich.

(Foto: Foto: iStockphotos)

Diese Erkenntnis zieht sich durch alle Altersklassen: Bei den über 50-Jährigen herrscht nur geringfügig mehr Frust als bei den Jüngeren, nämlich 48 Prozent. Auch beim Geschlecht gibt es kaum Unterschiede: Frauen und Männer sind fast gleich frustriert.

Trotz aller Offenheit in den Medien ist Sex im Jahr 2009 noch immer ein Tabuthema für viele Deutsche. Laut Umfrage spricht jedes vierte Paar nicht über Sex, vor allem Frauen tun sich damit schwer. Diplom-Psychologe Markus Ernst rät in diesem Fall, Taten statt Worte sprechen zu lassen: "Zeigen Sie Ihrem Partner ganz konkret, was Ihre Bedürfnisse und Vorlieben sind."

In der Hälfte der Fälle ist die Angst vor der Reaktion des Partners der Grund für das Schweigen. Für immerhin 38 Prozent ist Sex "generell ein schwieriges Thema".

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