"Sexiest Man in Politics": Guttenberg Gestatten, Bundes-Womanizer!

Wenn es nach den Wählerinnen geht, können weder Westerwelle noch Özdemir Bundeswirtschaftsminister Guttenberg das Wasser reichen.

Sieht man sich aktuelle Umfrage-Ergebnisse an, kann sich Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nicht gerade über mangelnde Beliebtheit beklagen. Selbst auf dem Politbarometer hat er Angela Merkel den Rang abgelaufen. Nun hat der Bundeswirtschaftsminister scheinbar auch einen ganz speziellen, nämlich den weiblichen deutschen Wählerkreis für sich eingenommen: Für die meisten Frauen in Deutschland ist Guttenberg der "Sexiest Man in Politics". Das zumindest ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Gewis-Instituts für die Zeitschrift Laviva.

Nominiert für die Umfrage waren die Spitzenpolitiker der großen Parteien. Gefragt wurde nach dem Kandidaten mit dem größten Sex-Appeal. FDP-Chef Guido Westerwelle und Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir erzielten demnach nur einstellige Prozentzahlen und landeten damit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi, konnte zumindest ein zweistelliges Ergebnis einfahren, wie das Blatt weiter berichtete. Um den Sieg kämpften SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, CDU-Ministerpräsident Christian Wulff und eben der Gewinner, CSU-Minister Guttenberg.

Steinmeiers größter Fan: Frau Steinmeier

Steinmeiers Ehefrau Elke Büdenbender sagte der Illustrierten Bunte, sie schätze an ihrem Mann, dass er klug und humorvoll sei und auch über sich selbst lachen könne. Besonders aber liebe sie seine Sensibilität. "Und dann finde ich: Er sieht einfach gut aus", fügte sie hinzu. Ihre Stimme ist ihm also sicher.

Sorge, dass er ihr untreu werden könne, habe sie nicht. "Zwischen uns herrscht ein wirkliches, grundsätzliches, absolutes Vertrauen", sagte Büdenbender, die mit dem SPD-Politiker seit 22 Jahren verheiratet ist. Sie erzählte, dass es ein Mal ein komisches Missverständnis gab: "Ich hörte meinen Mann etwas sagen und rief quer durchs Haus: Ja, Schatz! Ich komme gleich! Dann stellte ich fest: Die Stimme kam aus dem Radio."

Inszenierung in Scherben

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