Shaylin verdient seit zwei Jahren ihr Geld damit, dass sie Männern ihren Körper verkauft. Was sie dabei fühlt, hat die 22-Jährige aufgeschrieben.
"Wenn ich Umsatz machen will, muss ich geil aussehen: Gut geschminkt, alles sauber glatt rasiert, Haare geföhnt - das dauert immer so eine dreiviertel Stunde, bis ich mich fertig gemacht habe. An guten Tagen hab ich dann zehn Freier. Das ist ganz schön harte Arbeit, obwohl die meisten Männer eh nicht länger als fünf Minuten brauchen.
Shaylin arbeitet als Prostituierte in einem der größten Bordelle Münchens, dem Caesar's World. (© Foto: Stephan Rumpf)
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Hinterher geh ich duschen. Bei Privatsex ist das anders, da will ich manchmal einfach nur schlafen. Aber das ist hier Warenverkauf, und das Caesar's ist ein Haus mit gutem Ruf, hier muss eine Frau sauber sein. Außerdem will ich nicht nach den Männern riechen, die gerade bei mir waren. Geruch ist eh so eine Sache. Wenn die Typen fett sind, ist mir das egal. Aber wenn sie stinken, schicke ich sie duschen.
Früher hab ich nicht so oft Nein gesagt, aber jetzt pass ich auf, dass meine Grenzen eingehalten werden. Manches kommt einfach nicht in Frage, und Küssen auf den Mund mach ich auch nicht. Mein Selbstbewusstsein ist durch meine Arbeit als Hure gewachsen, im Puff bekommt man ja viel Bestätigung.
Am Anfang hab ich mich immer gefragt, ob ich sexy bin. Jetzt denk ich da nicht mehr drüber nach. Solange die Männer zahlen, wird's schon passen. Mit meinem Körper bin ich ganz zufrieden, nur mein Arsch ist ein wenig klein. Am schönsten finde ich mich in Momenten, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Wenn ich in Jogginghose und T-Shirt auf einer Party bin und die ganze Nacht durchtanze - dann krieg ich den Kopf frei und fühl mich in mir am wohlsten.
Beim Sex denk ich mittlerweile an gar nichts mehr: Es erregt mich nicht, macht keinen Spaß, aber es stört mich auch nicht. Privat ist das was ganz anderes. Da kribbelt es dann überall, und ich krieg schon vom Streicheln Gänsehaut."
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Partyzone Flußufer
"An guten Tagen hab ich dann zehn Freier. Das ist ganz schön harte Arbeit, obwohl die meisten Männer eh nicht länger als fünf Minuten brauchen."
Wie gut, dass ich jetzt weiß, dass es nicht nur mir so geht...
Kleiner Spaß und ein, den Artikel nicht ernstnehmernder, Esco ;-)
Sex Sells!! .. und alle die das hier lesen, bestätigen das. Diese zu verspotten ist Quatsch - warum? - ganz ehrlich, wer fühlt sich von euch besser als sie ? und wer verdient tatsächlich mehr? (so im vergleich zur Kasse bei Aldi)
Privat ist sie sowieso auch was anderes; ich denke so jemand kann beruf und privat trennen, wie viele andere das auch machen!
Gruß, shukov
"Wer ist denn mit so einer privat zusammen?"
Zu "so einer" passen eine Menge "sowelche", ganze Heerscharen, häufig sogar von den Medien hofiert und vom Volk umjubelt. Tja ....
Es ist mir bekannt, dass Erfahrungsberichte von Prostituierten nach "Mes Chères Etudes" jetzt en vogue sind, aber etwas Inhalt sollte ein Bericht schon bieten... "Caesar's ist ein Haus mit gutem Ruf, hier muss eine Frau sauber sein" oder "Mit meinem Körper bin ich ganz zufrieden, nur mein Arsch ist ein wenig klein." na da wissen wir jetzt wirklich mehr...
privat prickelts also? Wer ist denn mit so einer privat zusammen?
Paging