Untreue Frauen aufgepasst: US-Forscher haben herausgefunden, dass Männer schneller hinter Seitensprünge kommen, als Frauen es vermögen.
Männer können einer US-Studie zufolge besser erkennen als Frauen, ob ihr Partner fremdgeht. Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist (Nr. 2680, S. 11).
Männer sind in der Regel misstrauischer als Frauen. (© Foto: iStockphotos)
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Forscher um Paul Andrews von der Virginia Commonwealth University in Richmond hatten 203 junge, heterosexuelle Paare vertrauliche Fragebögen ausfüllen lassen.
Darin sollten sie angeben, ob sie selbst jemals fremdgegangen waren und ob sie Seitensprünge bei ihrem Partner vermuteten oder sogar entdeckt hatten. 29 Prozent der Männer und 18,5 Prozent der befragten Frauen gaben Seitensprünge zu.
"Männer haben viel mehr zu verlieren"
Zwar konnten 80 Prozent der Frauen die Treue ihres Partners korrekt einschätzen, aber die Männer waren mit einer Trefferquote von 94 Prozent noch besser. Sie hatten 75 Prozent der in der Befragung zugegebenen Seitensprünge entdeckt, die Frauen dagegen nur 41 Prozent.
Generell seien Männer allerdings auch viel misstrauischer als Frauen und vermuteten öfter als diese fälschlich Untreue bei ihrem Partner. Diese Beobachtungen machten aus Sicht der Evolution durchaus Sinn, erläuterte Andrews dem New Scientist: "Männer haben viel mehr zu verlieren."
Denn anders als Frauen könnten sie nie ganz sicher sein, ob ein Baby tatsächlich von ihnen ist. "Wenn eine Frau untreu ist, kann das den Mann die Chance zur eigenen Fortpflanzung kosten und er investiert seine Kraft und Mühe darin, den Nachwuchs eines anderen Mannes aufzuziehen."
Die US-Forscher stellen ihre Analyse in der Dezemberausgabe des Fachjournals Human Nature (Bd. 19, S. 347) vor.
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(dpa/mmk)
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Lassen wir mal kurz die Moral aussen vor. "Seitensprünge" haben eine biologisch erklärbare Funktion. Und es gibt Sie deshalb auch bei Tierarten die auch Paarbildung betreiben. Das Ziel ist die Vermischung des eigenen Erbgutes mit möglichst vielen Partnern, um den eigenen Genen eine höhere Überlebenschance zu verschaffen. Bei uns Menschen und im Zeitalter moderner Verhütungsmethoden ist der dazugehörige Trieb funktionslos geworden. Aber funktionslos bedeutet eben nicht "wech".
Für uns Menschen gibt es zur P(p)aarbildung keine Alternative. Die Aufzucht unserer Jungen ist einfach viel zu aufwendig als das die jeweilige Mutter den Job allein stemmen könnte. Sicher solange es bei ein oder zwei Kindern bleibt ist das natürlich zu schaffen aber solche Nachwuchszahlen sind unter dem Evolutionsgesichtspunkt bedeutungslos. Bärenmamas ziehen schliesslich auch ein bis drei Jungen alleine groß, aber das tun sie jedes Jahr. Schon besser angepasst sind da die Paschatypen. Diejenigen, die mit einem Harem von 15 Frauen 50 kinder zeugen. Der Papa von Osama bin Laden zum Beispiel. Natürlich ist das umgekehrte Modell auch einfach schwerer umzusetzen. Schliesslich ist die Frau nicht nur der Ort in dem die Genmischung angesetzt wird, sie muss sie auch ausbrüten.
So jetzt können wir die Moral wieder reinlassen.
Ich habe vor kurzem noch in ein Bericht ueber eine aehnliche Studie gelesen(auch hier bei Sueddeutsche oder irgendwoanders) das etwa 80% der Frauen und 70% der Maenner zugegeben haetten mal Fremdgegangen zu sein..
Aehnliche zahlen kenne ich aber auch aus vorige Jahren wo es aehnliche Studien gab.
Nun entweder diese Studienteilnehmer sind wirklich ein Vorbild einer guter Gesellschaft wo nur eine Minderheit seinen Partner betruegt, oder etwas an der Studie stimmt nicht.
Obendrauf moechte ich betonen das solche Studien meistens schon an der Zahl scheitern! Politische Umfragen unter 4000-5000 Teilnehmer koennen locker bis zu 10Prozentpunkten abweichen vom Endergebnis. Bushwahlen bestaetigen dies.
Diese Studie wurde mit 203 teilnehmende Paerchen ausgefuehrt. Allen sogar noch aus dem gleichen sozialen Umfeld und gleicher Stadt. Es wurde nicht berichtet(dafuer ist die Teilnehmerzahl sowieso zu gering) ob es ueberwiegend um 20-30jaerigen, 30-40jaerigen, Arbeitnehmerklasse, Managerklasse, Suburbs, Downtown, Weisse oder Schwarze, Multikultiehen, Arbeiterviertel, oder aehnliches ging. Daher ist diese Studie komplett irrelevant fuer Deutschland und hoechstens fuer die lokale Bevoelkerung vor Ort vom Interesse.
Daher finde ich gehoert dieses Artikel gar nicht in eine Deutsche Zeitung, die Verhaeltnisse duerften naemlich in Wuerselen unter 200 Paerchen im Studentenalter schon mal komplett anders ausfallen als in der Innenstadt Duesseldorf unter 40-50jaerigen Bankangestellten.
@Matwejewitsch
...wenn aus jedem seitensprung ein kind hervorgehen würde, was ja die grundvoraussetzung für den gedankengang des herrn andrews ist, dann würde deutschland ganz sicher nicht unter kinderarmut leiden , sondern aus allen nähten platzen vor lauter kindern.--...;-)
insofern ist diese these schon deswegen unhaltbar, weil aus den meisten seitensprüngen eben kein kind hervorgeht.
Die Aussage an sich genommen hat erstmal schon halbwegs Sinn: misstrauische gene sind dann erfolgreicher als weniger misstrauische. Was irreführend ist, ist das (wie sehr oft) so getan wird als wären unsere Interessen und das Fortleben unserer Gene identisch. Das ist natürlich Quatsch, weswegen es eben auch Väter gibt, die ganz bewusst fremde Kinder aufziehen. Nur wird dieses verhalten eher nciht genetisch, sondern sozial geprägt sein, denn entsprechende Gene haben eben eine niedrigere Überlebenschance.
Genau das find ich allerdings auch fragwürdig, schließlich führt solches Verhalten auch zu fälschlichen verurteilungen und die treue Frau haut ab becor der Erbe der Gene gezeugt ist :). Ich glaube eher, dass Männer deshalb misstrauischer sind, weil eine Frau viel öfter in der Öffentlichkeit in Situationen gerät, die den mann misstrauisch machen als umgekehrt.
"Männer haben viel mehr zu verlieren."
Denn anders als Frauen könnten sie nie ganz sicher sein, ob ein Baby tatsächlich von ihnen ist. "Wenn eine Frau untreu ist, kann das den Mann die Chance zur eigenen Fortpflanzung kosten und er investiert seine Kraft und Mühe darin, den Nachwuchs eines anderen Mannes aufzuziehen."
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wen wundert's ,dass diese abstruse argumention von einem mann stammt :-(
Paging