Je dunkler, desto besser, desto kleiner das schlechte Gewissen: Naschen von dunkler Schokolade soll durchaus positive körperliche Effekte haben.

Geringe Mengen dunkler Schokolade senken das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Schokolade; iStockphotos

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Dabei erzielt der tägliche Konsum von 6,7 Gramm den größten Schutzeffekt, wie eine italienische Bevölkerungsstudie zeigt. Das entspricht etwa einer halben Tafel Schokolade pro Woche.

Die Forscher der Katholischen Universität Campobasso verglichen bei fast 5.000 gesunden Bewohnern der Region Molise den Schokoladenkonsum mit den Blutwerten des C-reaktiven Proteins, das entzündliche Prozesse anzeigt.

Resultat: Wer regelmäßig geringe Mengen dunkle Schokolade naschte, hatte eine um 17 Prozent geringere Konzentration des Entzündungsproteins. Dies senke das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen bei Frauen um ein Drittel und bei Männern um ein Viertel, schreiben die Forscher im Journal of Nutrition.

Verantwortlich für den entzündungshemmenden Effekt sind demnach die in Kakao enthaltenen Antioxidantien, vor allem die Flavonoide und andere Polyphenole. Die Schutzwirkung gelte aber nur für den mäßigen Verzehr, betonen die Wissenschaftler. Bei größerem Konsum verschwinde sie wieder. Auch von Vollmilchschokolade raten die Experten ab: Milch behindere die Aufnahme der Polyphenole. (Quelle: "Journal of Nutrition", Vol. 138, S. 1939-1945)

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(AP/mmk)