Schmachtwort von Lothar Matthäus "Diesmal ist es ganz ungefährlich"

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Das Schmachtwort säuselte diesmal Lothar Matthäus.

(Foto: Cornelia Zeug)

Lothar Matthäus glaubt fest daran, dass bei der nächsten Frau alles anders wird. Und begeht immer wieder den gleichen Fehler. Manche Menschen sind eben einfach von Natur aus optimistisch - man könnte auch sagen: beratungsresistent.

Eine Kolumne von Violetta Simon

Es gibt Erfahrungen, die muss man nur einmal machen - schon ist man im Bilde und weiß mit absoluter Sicherheit: Das war eine dämliche, ganz und gar beknackte Idee.

Dazu gehören Dinge wie: im Hochsommer ohne Sonnenschutz mit der Luftmatratze auf einen See hinauspaddeln und dort einschlafen. Als Erster eine jungfräuliche Schlittenschanze ausprobieren. Auch nicht gerade schlau ist es, die Lieblingsweste aus Cashmere bei 60 Grad waschen. Ebensowenig wie mit einem Haufen hyperaktiver Kleinkinder seinen Jahresurlaub in einem Fünf-Sterne-Hotel zu verbringen. Aber selbst die haben bereits aus ihren Erfahrungen gelernt. Zum Beispiel wissen sie, dass es keine gute Idee ist, die Hand auf eine heiße Herdplatte zu legen.

Nur Lothar Matthäus nicht. Der scheint gar nicht genug davon zu bekommen, sich die Patscher zu verbrennen. Nach vier Ehen und einem Dutzend Beziehungen, so möchte man meinen, dürfte auch der 51-Jährige ein wenig sensibilisiert sein. Von wegen. Seine neue Freundin Anastasia, davon ist er überzeugt, ist gaaanz anders als die anderen. Auf die Frage, ob die 28-Jährige nicht ebenfalls nur durch ihn berühmt werden wolle, antwortete der Ex-Trainer diverser Fußballteams dem Magazin Closer: "Nein, diesmal ist es ganz ungefährlich und bestimmt nicht so wie in den vorherigen Fällen." Klar doch. Wenn der Loddar das sagt, muss es stimmen.

Wer verschleißt hier wen?

Der ehemalige Nationalkicker ist berüchtigt für seine Beratungsresistenz - und seinen Frauenverschleiß: In regelmäßigen Abständen taucht er mit einer neuen Trophäe auf. Man schaut kurz hin und denkt: "Ach Gott, die sieht ja aus wie die letzte und vorletzte." Egal wie oft sie ihm den Laufpass geben: Im nächsten Moment treibt er die nächste Gefährtin auf, jederzeit bereit, ihr seine Prominenz, seine Kreditkarte und seine Würde zur Verfügung zu stellen. Man fragt sich, wer hier eigentlich wen verschleißt.