Schmachtwort von Emma Heming-Willis "Mein Mann ist ein Softie"

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Das Schmachtwort plapperte diesmal Emma Heming-Willis.

(Foto: Cornelia Zeug)

Bruce Willis, ein Weichei? Wenn Emma Heming-Willis solche Dinge über ihren Mann erzählt, ist das nur die halbe Wahrheit: Dieser "Softie" balanciert in Wirklichkeit stets irgendwo zwischen Killermaschine und Streichelhamster auf dem schmalen Grat der gesellschaftlichen Schizophrenie - und ist damit die Inkarnation des modernen Mannes.

Eine Kolumne von Violetta Simon

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie schlendern durch den Park, denken an nichts Böses. Plötzlich taucht ein bis an die Zähne bewaffneter Glatzkopf auf - schweißgebadet, verdreckt und aus mehreren Wunden blutend. Mit gebleckten Zähnen und schäumend vor Wut rennt er auf Sie zu und schießt dabei unter infernalischem Gebrüll das Magazin seiner Maschinenpistole leer. Sie gehen in die Knie, das Leben zieht noch einmal an Ihnen vorbei und Sie wollen sich gerade davon verabschieden - da grätscht eine elegant gekleidete, anmutige Frau ins Bild, wedelt beschwichtigend mit den Händen und sagt: "Keine Angst, der tut nix!"

Der Mann stoppt, hält verwirrt inne. Dann lässt er seine Knarre sinken, verdreht genervt die Augen und stöhnt: "Ach komm schon, Schatz, du kannst doch hier nicht einfach ... ne, also echt, das ist so was von peinlich!"

Okay, die Szene ist gestellt. Aber nicht aus der Luft gegriffen! Die Dame heißt Emma Heming-Willis und ist die Gattin von Actionheld Bruce Willis. Den aber gibt es in dieser Form nur auf der Leinwand. Jedenfalls sagt das seine eigene Frau über ihn: "Mein Mann ist ein großer Softie", erzählte Emma Heming-Willis kürzlich im Interview mit der Bild. Jeder denke, er sei total hart und rau, "aber das ist er nicht wirklich", verriet die Britin, die seit 2009 mit Willis verheiratet ist. Zudem sei er manchmal "sehr deutsch". Das sagt doch schon alles!

Sagen wir es, wie es ist: Bruce Willis, der böse Glatzkopf mit der MP, ist in Wirklichkeit ein Warmduscher. Ein Weichei. Mal abgesehen von der Erleichterung, die einen in diesem Moment überkommt, weil man gerade dem Tod von der Schippe gesprungen ist: Wie mag sich dieser Mann fühlen, nachdem sein martialischer Auftritt derart konterkariert wurde?

Und als ob das nicht beschämend genug wäre, setzt die 34-Jährige noch eins drauf: "Mein Mann ist ein sehr normaler Typ, er wäscht ab, er wechselt die Windeln. Er lässt mir Wasser in die Badewanne", erzählt sie vor laufender Kamera.

Auch wenn es viele Frauen nicht wahrhaben wollen: Dieser "ganz normale Typ", der irgendwas zwischen Killermaschine und Streichelhamster darstellt - er ist der Inbegriff des heutigen Mannes. Und der balanciert stets auf dem schmalen Grat der gesellschaftlichen Schizophrenie.