Viele Eltern haben Angst davor, dass ihre Kinder zu dick werden. Eine sehr fettarme Diät ist aber gefährlich. Denn für den Nachwuchs ist Fett lebenswichtig.
Eltern müssen dafür sorgen, dass ihre Kinder ausreichend Fett essen. Darauf weisen die Autoren einer Studie hin, die am Donnerstag im amerikanischen Nutrition Journal veröffentlicht wurde. Die Sorge, ihr Kind könne zu dick werden, verleite viele Eltern dazu, ihren Nachwuchs auf eine fettreduzierte Diät zu setzen. Doch das sei oft eine Fehlentscheidung.
Bild vergrößern
Zu wenig Fett kann auch eine Fehlentscheidung sein. (© Foto: iStock)
Anzeige
Kinder verbrennen durch ihr schnelles Wachstum deutlich mehr Fett als Erwachsene, lautet der zentrale Befund der Studie. Deshalb sollte Fett ein Drittel der Kalorien ausmachen, die Kinder zu sich nehmen.
An der Studie nahmen zehn Erwachsene und zehn Kinder teil. Alle erhielten eine Diät, die ihrem zuvor errechneten Energiebedarf entsprach. Die Teilnehmer trieben keinen Sport, sondern sahen fern und gingen spazieren. Die Kinder verbrannten dabei deutlich mehr Fett als die Erwachsenen - gemessen an den jeweils aufgenommenen Kalorien.
"Bei ein bis vier Jahre alten Kindern sollten 30-40 Prozent der Kalorien aus Fett kommen, bei vier- bis 15-Jährigen 30 bis 35 Prozent. Bei Erwachsenen sollten es etwa 30 Prozent sein", erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Gunda Backes. Diese Empfehlungen seien aber bereits in den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) berücksichtigt.
Kein grünes Licht für Pizza
Grünes Licht für Pizza und Co. bedeuten diese Richtlinien nicht. "Zu viele gesättigte Fettsäuren aus Wurst, Fleisch und fettem Käse sind für Kinder natürlich genauso ungesund wie für Erwachsene. Besser sind pflanzliche Fette, zum Beispiel Raps- oder Olivenöl", empfiehlt die Expertin.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de)
Endgültiger DFB-Kader für EM
Völlig rivhtig! Und diese permanenten "wohlmeinenden" Einreden, Mahnungen und Warnungen verunsichern letztlich nur. Denn kein Körper streikt, kein Mensch, kein Kind wird krank oder entwickelt sich schlechter, weil es ein Gramm Fett zu viel/zu wenig abbekam. Hier wird permanent so getan, als befände sich der Mensch grundsdätzlich auf einem Messerschneide-schmalen Grat zwischen Tod und Verdammnis und nur peinliches Einheiten irgendwelcher rein wissenschaftlicher Optima könne ihr vor dem einen oder anderen bewahren. Resultat sind verunsicherte Menschen und eine Haltung, die am liebsten schon pränatal die Entwicklung des Kindes so beeinflussen will, daß es später auch ganz bestimmt auf die Uni kommt
...nach all dem, was ich gelernt habe, steht in diesem Artikel so viel Blödsinn, daß man hier doch mal wieder an die journalistische Sorgfaltspflicht erinnern sollte!
- Ob wir Fett zu uns nehmen oder andere Kohlehydrate, ist Jacke wie Hose. Fett ist bekanntlich nicht wasserlöslich und kommt entsprechend nicht in Form von Fett ins Blut, sonder n wird zuvor von der Verdauung in wasserlösliche Kohlehydrate (vulgo: Zucker) umgewandelt.
- Fett macht entsprechend nicht fett. Im Gegenteil, erst überschüssiger Zucker wird dann wiederum, um ihn dem Stoffwechsel zu entziehen, in Fett umgewandelt und in den entsprechenden Depots im Körper abgelagert.
- Entsprechend wird Fett auch nicht "verbrannt". Fett im Form von Körperfett wird bei Dedarf aus den Körperdepots wieder in Zucker umgewandelt, um dann verwertet zu werden.
- Fett ist grundsätzlich sinnvoller Teil der Ernährung, weil es länger in der Verdauung verbleibt, ehe es in Zucker umgewandelt ist, wogegen andere Kohlehydrate praktisch in Minutenschnelle alos Energieleiferant zur Verfügung steht -- und bei überschuß rasch entzogen und als Fett im Körper eingelagert wird. Für eine gleichmäßige Energiezufuhr sind also Kohlehydrate für die Sofortversorgung und Fett für eine anhaltende Versorgung sinnvoll.
- Fett steht aber bei einer ausgewogenen Ernährung so ausreichend zur Verfügung, daß niemand speziell dazu angehalten werden muß, seinen Kindern mehr Fett zu verabreichen.
- Wie mein Vorredner schon sagte, ist eine Studie mit insgesamt 20 Teilnehmern (davon nur die Hälfte Kinder) in ihrer Aussagekraft wertlos. So etwas zu zitieren und mit folgernden "Ratschlägen" für Eltern zu versehen ist nahcgerade fahrlässig!
- Die Erwähnung von "ungesättigten Fettsäuren" scheint wieder latent auf Cholesterin zu zielen, was man nur noch als atavistischen Unfug bezeichnen kann. Im Zusammenhang mit Cholesterin ist praktisch noch keine gesicherte Erkenntnis da.
So so, kein grünes Licht für Pizza, weil Wurst und Käse zu fett sind.
Hat die Dame noch nie gehört, dass man auf eine Pizza auch Gemüse packen kann und das ganze dann mit Ölivenöl serviert, so wie es in Italien üblich ist?
Nein, natürlich nicht, als Expertin kennt sie nur gut oder böse und Pizza ist immer noch die Ausgeburt des BÖSEN!
Sorry, dazu sag ich lieber nichts, eine repräsentative Studie jedenfalls ist das nicht, höchsten das Schilden von Einzelfällen.
Zuviel Fett ist ungesund. Zuwenig Fett also auch. Und niemand weiß wieviel denn jetzt richtig ist. Ganz bestimmt nicht die durchschnittlich gebildete Mutter. Zuviele Bonbons sind auch ungesund und DVD gucken verblödet die Kinder. Aha.
Geht's noch? Binsenweisheiten durch sog. "wissenschaftliche" Studien erhärtet, und damit weiter zur Verunsicherung hysterischer, überbesorgter Gluckeneltern beigetragen. Super. Danke!
Können wir mit unseren Kindern nicht ganz einfach ganz normal leben ohne uns zigtausende bescheuerte Tips von irgendwelchen beknackten "Wissenschaftlern" und Billigzeitschriften"journalisten" anhören zu müssen?
Wo bleibt hier der gesunde Menschenverstand?
Paging