Schluss mit Jojo-Effekt: Forscher der Uni Erlangen machen sich auf die Suche nach der Schlankheitsformel.
Trennkost, Mayr-Kur, mentales Schlankheitstraining, FdH (Friss die Hälfte), Mittelmeer-Diät, Apfelessig-Diät, Schokoladen-Diät: Versuche, die Kleidergröße zu schrumpfen, gibt es unzählige.
Die Erlanger Forscher wollen herausfinden, wie man dauerhaft Gewicht verlieren kann. (© Foto: iStock)
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Von der Idealfigur träumen Millionen Menschen, die klassischen Mode-Diäten sorgen aber meist nur vorübergehend für Gewichtsverlust. Jetzt wollen Erlanger Forscher mit einer bundesweiten Umfrage dem Geheimnis dauerhaften Schlankseins auf die Spur kommen.
Mindestens ein Jahr lang gehalten
Hinweise für künftige Therapien gegen Übergewicht erhoffen sich die Wissenschaftler dabei von rund 500 Männern und Frauen, die ihr Gewicht nach erfolgreicher Diät mindestens für ein Jahr gehalten haben, erläuterte Studienleiterin Martina de Zwaan zum Start der Studie. Mit ihr soll zugleich ein Deutsches Gewichtskontrollregister nach US-Vorbild aufgebaut werden.
Teilnehmer der zunächst auf drei Jahre angelegten Studie "Gewicht halten" müssten aus eigenem Antrieb mindestens zehn Prozent ihres Gewichts verloren haben. Die wichtigste Voraussetzung aber sei, dass die Beteiligten ihr Gewicht nach der Diät mindestens ein Jahr lang gehalten haben. Denn das gelinge nur wenigen Menschen, betonte die Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen unter Berufung auf zahlreiche Untersuchungen.
"Um es klar zu sagen: Die Abnehmstrategien der Befragten sind uns nicht so wichtig. Uns geht es in erster Linie um die Frage: Wie konnten die Betroffenen ihr Gewicht halten. Uns geht es sozusagen um die Motivation dahinter", unterstrich Zwaan.
Verhältnis zum Essen
Daher zielten die Fragen vor allem auf die Lebensumstände der Befragten, ihr Verhältnis zum Essen, ihre Ängste, ihr soziales Umfeld und ihre Lebensqualität. Die Forscher erhoffen sich von den Ergebnissen ein wirksames Therapieprogramm zur Vermeidung einer neuerlichen Gewichtszunahme.
Auf der zweiten Seite lesen Sie, welchen Rat die Professorin de Zwaan Übergewichtigen gibt.
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Partyzone Flußufer
Wer sich täglich bewegt, kann auch mit etlichen Kilos zu viel auf den Rippen kerngesund sein. Es ist sogar eher so, dass Menschen mit einigen Fettreserven älter werden als hagere. Nur kann man Bewegung halt leider sehr schwer verkaufen, schon gar nicht in Pillen. Und was hätte ein Professor zu gewinnen, wenn er über Binsenweisheiten wie "Wer rastet der rostet" forscht? Was hätten die Zeitschriften noch zu schlaubergern?
Schlankheit ist eine Notwendigkeit der Marktwirtschaft, wenn Konsum so billig geworden ist, dass jeder auch fett sein kann.
wenn man sich umsieht, dann ist hierzulande die krankhafte fettsucht nicht das problem.
das gäbe uns eigentlich die luft, das geld präventiv einzusetzen. auf die gefahr hin, daß ich mich wiederhole: unsere jugend bekommt immer noch eingebleut, daß burger mit pommes eine ganz normale malzeit, ein schokoriegel eine ganz normale zwischenmalzeit, und angela jolie eine ganz normal gebaute frau ist...
könnte man da ansetzten oder hat da die schlimm-fast industrie was dagegen?
Was soll einem das Bild zum Artikel eigentlich vermitteln. Das man nur noch Haut und Knochen sein soll?!
Wenn ein Bild zu dem Thema überhaupt sein muss dann bitte mit jemanden der wirklich dick ist und nicht mit einer Person die vielleicht aber paar Gramm Speck zuviel hat
Kann mich nur anschließen.
Mit etwas Disziplin sich eine gesunde Ernährung aneignen und dazu ein bisschen Sport.
Dass das nicht bei jedem gleich ganz schnell geht, ist auch ganz natürlich. Der Eine muss mehr machen, beim Anderen reicht's schon bei der Hälfte.
Wie man so schön sagt: "Man hat ja auch nicht von heut' auf morgen 10kg zugenommen."
Aber ist ja klar, dass geforscht wird. Pharmaunternehmen möchten verdienen.
Und das werden sie auch, sobald ein neues Mittelchen/Hormoncocktail/Chemiebombe/etc.
auf den Markt geschmissen wird, dass zum gewünschten Ziel führt.
Warum sich quälen, wenn man auch ein Pillchen einschmeißen kann?
Auf der einen Seite sind wir so wahnsinnig faul und wollen für unser eigenes Wohl nicht von der Couch aufstehen - aber auf der anderen Seite wollen wir aussehen wie eine Lara Croft nach monatelangem Wandern und Beeren&Wurzel essend.
Zwei Extreme, die mit Gesundheit nichts mehr viel gemein haben.
Viel Sport und halbwegs vernünftige Ernährung, dann wird man auch nicht fett (bis auf ein paar genetisch bedingte Ausnahmen). Ist doch nun wirklich allgemein bekannt.
Wer jeden Tag auf der Couch Pizza frisst und sich ständig zwischendurch Schokoriegel und Chips reinhaut, dem helfen auch keine Diäten.
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