Vor allem Frauen haben Probleme mit ihrem lauten Partner in der Nacht: Aber Schnarchen und Zähneknirschen kann man behandeln.

Etwa 4,5 Millionen Beschäftigte in Deutschland stören die Geräusche des Partners beim Schlafen. 17 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer hätten Probleme mit Zähneknirschen und Schnarchen des Partners, ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK.

Schnarchen

Manchmal hilft nur die Flucht aufs Sofa, wenn der Partner schnarcht. (© Foto: iStock)

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Jeder zweite Berufstätige schlafe nicht gut. Neben Geräuschen des Partners störe viele zum Beispiel auch dessen sehr bewegter Schlaf. Die Gründe für Schnarchen sind vielfältig, wie die Allgemeinmedizinerin Stefanie Grabs von der DAK erklärte: Oft versperrten enge Atemwege, Nasenpolypen oder ein verkürzter Kiefer der Atemluft den Weg. "Chronischer Schlafmangel erhöht die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und macht anfälliger für Infektionen", erklärte Grabs.

Phänomene wie lautes Schnarchen oder unruhige Beine könnten häufig ärztlich behandelt werden. Manche Paare sollten laut Grabs aber auch getrennte Schlafzimmer erwägen, um besser zu schlafen. Für die Umfrage im Auftrag der DAK wurden im November und Dezember 2009 gut 3000 Berufstätige zwischen 35 und 65 Jahren befragt.

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(sueddeutsche.de/AP/bilu)