Sandra Hüller im Interview "Spielen ist immer suchen"

Sandra Hüller als "Ines" in "Toni Erdmann".

(Foto: NFP/dpa)

Schauspielerin Sandra Hüller erzählt vom Hype um den oscarnominierten Film "Toni Erdmann" - und verrät, warum sie ihre Figuren manchmal für deren Schamlosigkeit bewundert.

Von Elisabeth Gamperl und Pia Ratzesberger

Sie ist kein Fan von Smalltalk, sie pausiert lange, bevor sie spricht und sie antwortet gerne einmal knapp. Sandra Hüller sitzt auf einer Bank im Garten eines Leipziger Cafés, trägt goldene Sneakers und raucht. Als Schauspielerin ist ihr nichts peinlich - wie man spätestens seit dem oscarnominierten Film "Toni Erdmann" weiß. Privat ist Hüller dagegen so einiges unangenehm.

SZ: Frau Hüller, Sie haben sich den Ruf erarbeitet, dass Ihnen nichts peinlich ist.

Sandra Hüller: Privat ist mir total viel peinlich. ...