Wer durch den Mund atmet, gefährdet seine Gesundheit, warnt ein Experte. Besonders für Kinder könne die Mundatmung Folgen haben.

Gerade Allergiker atmen im Frühjahr angesichts verstopfter Nase häufig durch den Mund. Diese Atmung könne auf Dauer insbesondere bei Kindern die Gesundheit gefährden, mahnt ein US-Zahnmediziner.

Schlaf; dpa

So ist's richtig: Kinder sollten mit geschlossenem Mund schlafen - das kann Schlafprobleme verhindern. (© Foto: dpa)

Anzeige

Sie beeinträchtigt demnach die Entwicklung der Zähne, des Zahnfleischs und des Gesichts. Zudem können die aus der Mundatmung resultierenden Schlafprobleme das Wachstum beeinträchtigen, motorische Unruhe auslösen und die Leistungen in der Schule schmälern.

"Kinder, die durch den Mund atmen, schlafen gewöhnlich nicht gut, weshalb sie tagsüber müde sind und sich möglicherweise schlechter konzentrieren können", sagt Yosh Jefferson aus Mount Holly im US-Staat New Jerssey. Geringe Sauerstoffkonzentrationen im Blut können demnach ferner den Blutdruck in die Höhe treiben.

Gerade Zahnmediziner, die ihre Patienten gewöhnlich regelmäßig zu Gesicht bekommen, sollten auf die Ursache der Mundatmung achten. Möglicherweise seien etwa Mandeln oder Polypen geschwollen oder die Atemwege durch die Nase behindert, betont Jefferson im Fachblatt General Dentistry.

Leser empfehlen 

(sueddeutsche.de/DAPD/pfau/leja)