Wer durch den Mund atmet, gefährdet seine Gesundheit, warnt ein Experte. Besonders für Kinder könne die Mundatmung Folgen haben.
Gerade Allergiker atmen im Frühjahr angesichts verstopfter Nase häufig durch den Mund. Diese Atmung könne auf Dauer insbesondere bei Kindern die Gesundheit gefährden, mahnt ein US-Zahnmediziner.
So ist's richtig: Kinder sollten mit geschlossenem Mund schlafen - das kann Schlafprobleme verhindern. (© Foto: dpa)
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Sie beeinträchtigt demnach die Entwicklung der Zähne, des Zahnfleischs und des Gesichts. Zudem können die aus der Mundatmung resultierenden Schlafprobleme das Wachstum beeinträchtigen, motorische Unruhe auslösen und die Leistungen in der Schule schmälern.
"Kinder, die durch den Mund atmen, schlafen gewöhnlich nicht gut, weshalb sie tagsüber müde sind und sich möglicherweise schlechter konzentrieren können", sagt Yosh Jefferson aus Mount Holly im US-Staat New Jerssey. Geringe Sauerstoffkonzentrationen im Blut können demnach ferner den Blutdruck in die Höhe treiben.
Gerade Zahnmediziner, die ihre Patienten gewöhnlich regelmäßig zu Gesicht bekommen, sollten auf die Ursache der Mundatmung achten. Möglicherweise seien etwa Mandeln oder Polypen geschwollen oder die Atemwege durch die Nase behindert, betont Jefferson im Fachblatt General Dentistry.
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(sueddeutsche.de/DAPD/pfau/leja)
"und wie soll ich mein kind zur mundatmung erziehen?"
Na ist doch logisch: durch Klappe halten. :D
@saturn5:
Richtig Atmen ist das A und O, das stimmt!
Aber ich glaube nicht, dass Mund oder Nase da einen echten Unterschied macht.
Im Winter ist Nasenatmung besser, da sich die Luft dann besser erwärmt, bevor sie in die Lunge kommt.
Beim Sport sollte man durch den Mund atmen, da man dabei mehr Luft aufnehmen kann (soviel zum Thema "flachere Atmung").
Es gibt Argumente für beide Atemöffnungen, je nach Situation. Und wenn die Nase verstopft ist, bleibt nur noch der Mund übrig, denn gar nicht Atmen ist sicherlich gesundheitsgefährend!
Wichtig ist eine tiefe Atmung, die kann man aber über beide Atemöffnungen erreichen (wenn man es kann).
Ein gesunder Mensch hat auch in den Bronchien Immunzellen, die mit den Reizen der Atemluft fertig werden, dazu braucht es die Nase nicht unbedingt. Dann bekommt man auch von der Mundatmung keine Halsentzündung.
Aber wer hat heutzutage schon noch ein gesundes Immunsystem, wo doch jeder irgendwelche Allergien hat?
Die Lösung dieses Problems liegt allerdings bestimmt nicht in der Atemtechnik, sondern in der Ausbildung des Immunsystems in der (frühen) Kindheit.
...das glaube ich jedenfalls auch , ist ungünstig .Häufige Halsentzündung sind die Folge .Eine demzufolge flachere Atmung wirkt sich logischerweise ungünstig auf das Nervensysthem aus .Aber die Atmung ist eine Veranlagung gegen die nur mit einer entsprechenden Atemtherapie gegengesteuert werden kann .Richtig Atmen ist das A und O ,
Dann atme ich halt mal eine Nacht gar nicht.....
Wann kommt dieStudie, die endlich das große Geheimnis lüftet, das das Leben irgendwann zum Tod führt?
So ein gerührter Quatsch!
Wodurch soll man denn Atmen, wenn man Schnupfen hat? Ich kene welche, die trotz Schlafapnoe den Mund fest zusammenpressen und 5-8 Atemzüge durch die Nase NICHT machen. Da ist es doch besser, man kriegt die Zähne auseinander und versorgt sich durch das Loch mit Sauerstoof, das auf ist - 0der?
Und was hat der Zanarzt mit Polypen zu tun?
Bei Kindern sind die sehr oft das Problem - aber das ist anatomisch bedingt und wähcst sich mit 9-11 Jahren aus - wenn es vorher kein HNO noch schnell operiert...
Man sollte nicht jede Studie kritiklos veröffentlichen und zitieren, ohne sie mal ein bißchen unter die Lupe zu nehmen.
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