Eine neue Studie kürt die fittesten Städte des Landes. Der Süden schneidet besonders gut ab: Die Plätze Eins bis Drei gehen nach Bayern und Baden-Württemberg.
Ulm ist die gesündeste Stadt Deutschlands. In einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover, der Zeitschrift Healthy Living und der Deutschen Angestellten Krankenkasse belegt der baden-württembergische Ort unter den 81 untersuchten Städten den ersten Platz. Erlangen und Heidelberg folgen auf den Plätzen.
Bild vergrößern
Erster: In Ulm lebt's sich am gesündesten. (© Foto: dpa)
Anzeige
Bei der Studie wurden unter anderem die Kriterien saubere Luft, medizinische Versorgung, Sportangebote und Sonnentage verglichen. Ulm belegt fast überall einen der vorderen Plätze. Vor allem mit der sauberen Luft und der Sportlichkeit der Bürger punktet die Stadt. Auch bei der Lebenserwartung ist Ulm unter den Besten.
Die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen und Herne liegen zusammen mit Halle am Ende der Liste. Die gesündesten Landeshauptstädte sind der Studie zufolge München und Mainz auf den Plätzen 6 und 7. Düsseldorf liegt im Mittelfeld auf Platz 30. Mit Platz 72 schneidet Berlin unter den Hauptstädten am schlechtesten ab.
Die Studie folgert aus einer hohen Lebenserwartung einen guten Gesundheitszustand der Bürger. Ausschlaggebend für den Spitzenplatz Ulms sei auch die Wirtschaftskraft der Region sowie das breite Freizeit- und Kulturangebot gewesen, begründen die Wissenschaftler ihr Ergebnis.
Bei den sonnigsten Städten belegte Freiburg den ersten Platz. Die grünste Stadt Deutschlands ist nach Angaben der Studie Magdeburg gefolgt von Berlin und Essen.
Die Grundlage für den Städtevergleich haben über 3600 Einzeldaten geliefert, die aus öffentlichen Quellen wie etwa dem Statistischen Bundesamt zusammengetragen wurden. Für das Ranking wurden daraus mehr als 45 "Gesundheitskriterien" thematisch zu sieben Gruppen zusammengefasst und nach wissenschaftlichen Kenntnissen gewertet und gewichtet. So galten beispielsweise die Lebenserwartung und die soziale und wirtschaftliche Lage als sehr starke Einflussfaktoren auf die Gesundheit in der Untersuchung.
(sueddeutsche.de/ddp/dpa)
bin in ulm geboren und lebe wieder hier. ich glaube aber nicht, dass ich hier alt werde ;)
Warum nur ziehen so viele Leute in den Süden, wenn es da so schlimm sein soll?
Dieses Gemecker kann nur aus Neid sein. Vielleicht auch anerzogen.
Diese Debatte über die Dialekte ist vollkommen sinnlos. Dass die Bayern nicht dumm sind wissen eh alle :)
Und ein Mensch von der Küste redet auch nicht hochdeutsch.
Hochdeutsch ist für mich das, was Ulrich Wickert oder Petra Gerster sprechen. Und nicht dieses affektierte Gesäusel.
Sorry, dass das nicht zum Thema passt.
ich frage mich, ob einer der Juroren schon mal längere Zeit in Ulm war. Ich habe auf Grund des feuchten und kühlen Klimas in Ulm - wie mein HNO-Arzt bestätigte - hier ständig Nasennebenhöhlenentzündung. Und das breite Freizeit- und Kulturangebot? Ich habe nicht das Gefühl, hier diesbezüglich auf meine Kosten zu kommen. Auch komisch, dass es so viele, die ich kenne und kannte hier wegzieht, wo es doch so toll ist. Ulm ist nichts weiter als eine durchschnittliche, käsige und kleinbürgerliche Kleinstadt. Deshalb bin ich hier auch bald weg, auch wenn ich dann woanders ein 2 Jahre kürzeres Leben haben werde...
Ich verstehe einige Argumente von diversen Nicht-Süd-Deutschen hier nicht!
Eine Statistik ist immer eine Feststellung von Tatsachen! Ob nun die bessere Wirtschaftslage im Süden für die bessere Gesundheit verantwortlich ist oder nicht,
ist absolut unerheblich! Außerdem gibt es sowieso nichts Sinnvolleres, als Geld in Vorsorge und sonstige gesundheitsförderliche Dinge zu stecken. Was daran so verwerflich ist, bleib mir unergründlich. Neid? Das Thema war ja eigentlich Gesundheits-Ranking, wie man dazu kommt über den süddeutschen Dialekt herzuziehen versteh ich nicht!? Ich kann mich aber mal kurz auf dieses Niveau herablassen. Die Schwaben haben einmal eine Aktion gestartet, bei der auf Plakaten zu lesen war: "Wir können alles außer Hochdeutsch".
Da kann ich mich als Oberbayer eigentlich nur anschliessen! Bei den armen Kommentaren einiger Neider hier würde ich vorschlagen, bei ihnen folgende Aktion zu starten:" Wir können NICHTS ausser Hochdeutsch, jammern und meckern". Abgesehen davon gibt es in München soviele "Zuagroasde" (Zugereiste) und "Preißen" (Preußen), dass es soviel Kopfschmerzen gar nicht zu verursachen scheint mit uns Süddeutschen zu reden.
Servus
"...das streben, das im pisa test deutlich wird, muss ja irgendwas kompensieren. wenn das mal nicht minderwertigkeitsgefühle sind".
Die Frage wer hier unter MInderwertigkeitskomplexen leidet erübrigt sich.
Paging