US-Wissenschaftler warnen, dass insbesondere in den asiatischen Boomstaaten immer mehr Menschen an dem Nervenleiden erkranken werden.
In den nächsten rund 25 Jahren wird die Zahl der Parkinson-Fälle in den 15 bevölkerungsreichsten Ländern rapide zunehmen.
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Wie US-Wissenschaftler in der US-Fachzeitschrift Neurology berichten, muss man damit rechnen, dass die Zahl der Patienten in den untersuchten Ländern von heute 4,1 Millionen auf 8,7 Millionen bis 2030 steigen wird.
Betroffen seien insbesondere die wirtschaftlich schnell wachsenden asiatischen Boomstaaten, in denen wachsender Wohlstand mit einer steigenden Lebenserwartung einhergehen, warnen die Forscher um den Neurologen Ray Dorsey von der Universität Rochester im US-Bundesstaat New York.
Ein Grund sei, dass seit Jahren weniger Geld in die Erforschung chronischer Krankheiten flössen.
So sei die Erforschung von Infektionskrankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria in der Vergangenheit finanziell weitaus besser ausgestattet gewesen, als die nicht-übertragbarer Krankheiten.
Dabei belasteten Krankheiten wie das Nervenleiden Parkinson die Wirtschaft und die Sozialsysteme vor allem in Entwicklungsländern viel stärker.
Die Studie erfasst die fünf größten europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie die USA, China, Indien, Indonesien, Brasilien, Pakistan Bangladesch, Nigeria, Japan und Russland. Für China sagten die Experten für 2030 rund fünf Millionen Parkinsonkranke voraus.
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(AFP)
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