Von 2008 an müssen Läufer, die an Wettkämpfen teilnehmen, einen Gesundheits-Fragebogen ausfüllen. 2007 sind neun Läufer bei Veranstaltungen gestorben.
Am Ende des Fragebogens wird Athleten mit Risikofaktoren empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. "Wir wollen die Läufer für ihre eigene Gesundheit sensibilisieren", sagt Michael Böhnke, Vize-Präsident Breitensport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). "Viele glauben, sie sind gesund, weil sie lauffähig sind. Aber so ist das natürlich nicht", erklärt Jürgen Lock, Direktor Sportmedizin beim Berlin Marathon.
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Der SCC Running als Veranstalter des Berlin-Marathons setzt sich zudem dafür ein, das Thema Lauftote endlich besser zu erforschen, um damit die Prävention stärken zu können. Der SCC will eine Meldepflicht bei Todesfällen im Laufsport durchsetzen und zudem einen Fonds initiieren, um Todesursachen besser klären lassen zu können. Derzeit wirbt man beim DLV um Unterstützung für diese Idee.
Im Jahr 2007 sind mindestens neun Läufer in Deutschland während eines Wettkampfes gestorben, was dem Wert der Vorjahre entspricht. Allerdings gibt es keine genauen Statistiken.
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(sueddeutsche.de/sid/bilu)
Voreiliges Buch "Der Pott ist dahoam"
"Auch ein Fragebogen wird keine Todesfälle verhindern können"
Ich denke Sie haben es verstanden.
Ich kenne Leute, die machen 180 km Läufe, es schadet ihnen nicht. Diese sind sich aber der Endlichkeit des Seins bewußt!
P.S. für mich wäre das derzeit nix- aber wer weiß was die Zukunft bringt?
Was nützt da bitte ein Fragebogen? ähnlich wie beim Tauchsport? Auch ein Fragebogen wird keine Todesfälle verhindern können. Viel wichtiger ist doch, immer wieder auf die Wichtigkeit einer ausreichenden Vorbereitung hinzuweisen. Gefährdet ist am meisten, wer sich überschätzt und ungenügend trainiert mit falschen Ehrgeiz in einen Marathon geht. Zudem müssten Hochsommermarathons wie der Mittelrheinmarathon verboten werden. Halte ich für akut gesundheitsgefährdend. Schon bei manchem Halbmarathon an heißen Sommertagen tönt oft genug das Martinshorn.
Bei destatis gibt es möglicherweise auch hinweisbringende Zahlen.
Ca. eine Million Tote/ Jahr in Deutschland-
Ca. 10.000 Suizidopfer /Jahr in Deutschland, ca. 5.000 Straßenverkehrsopfer, die sonstigen Verkehrsopfer ( z.B. Hirnblutungen ) sind unbekannt.
Und dann wird wegen 9 ! Menschen ein Aufhebens gemacht? Einen glücklicheren Tod kann man doch kaum erleben ( Kardinäle im P U F F ausgenommen!)