Nightlife-Guide fürs Wochenende Schritt 4: Packen für die Tanzfläche

Die Stimmung ist gelöst, der Pegel steigt, die Tanzfläche ist bereit zum Entern. Männer haben es gut, die müssen sich nur an der Bierflasche festhalten und können Handy und Geldbeutel in große Hosentaschen stecken. Frauen dagegen müssen ihre Handtasche loswerden. Die geht einem beim Tanzen nur im Weg um oder führt zu einer Art verkrampftem Ententanz, wenn man sie ständig mit einer Hand an der Schulter festhält.

Die Habseligkeiten müssen also irgendwie anders verstaut werden. Wer sie besonders nah und sicher am Körper wissen möchte, wird womöglich mit dem JoeyBra glücklich. In den BH sind seitliche Taschen eingenäht, in die ein Smartphone, ein Ausweis und Geld passen sollen. Dank Spitzenapplikation und Push-Up-Effekt ist er bestens geeignet, um im Nachtleben auf die Pirsch zu gehen. Allerdings ist bei Anrufen ein zusätzlicher Leuchteffekt durch das Display auf Brusthöhe garantiert.

Die Designerin Amalia Mattaör verlagert das Problem kurzerhand an den Oberarm. Um diesen legt man sich die von ihr entworfene "Dancing Bag" und kettet sie sicherheitshalber mit dekorativen Riemchen und Gliederketten an der Schulter fest. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch Geldbeutel in Armreifform. Diese müssen nicht wie Schweißbänder aus dem Fitnessstudio aussehen - so etwa dieses Modell auf der Verkaufsplattform Etsy. Auch bei Dawanda findet man unter den Begriffen "Wrist Wallet" etliche Armbänder, in denen man ein wenig Geld verstauen kann.