Kinder, die an Schokozigaretten lutschen, werden später häufig zu Rauchern, warnen Krebsforscher. Sie fordern deshalb ein Verbot der süßen Stengel.
Zigaretten aus Schokolade und anderen Süßwaren sollten nach Meinung von Krebsforschern und Verbraucherschützern gesetzlich verboten werden. Dies sei zum Schutz von Kindern und Jugendlichen notwendig, erklären das Deutsche Krebsforschungszentrum und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).
Suchtgefährdeter Schokozigarettenraucher (© Foto: ddp)
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Bei Kindern, die Schokoladenzigaretten konsumierten, verdoppele sich unabhängig vom Rauchverhalten der Eltern die Wahrscheinlichkeit, später zum Raucher zu werden.
Die in Supermärkten, Kiosken und anderen Läden ohne Einschränkungen erhältlichen Kinderzigaretten seien eine Gefahr für die junge Generation, erklärten die Experten.
In anderen europäischen Ländern wie Großbritannien, Finnland, Norwegen oder Irland seien zigarettenähnliche Süßwaren bereits gesetzlich verboten. Auch Deutschland ist den Experten zufolge zum Handeln verpflichtet: Ein Verbot von Kinderzigaretten sei im Rahmenübereinkommen der Weltgesundheitsorganisation zur Eindämmung des Tabakgebrauchs enthalten, das Deutschland unterzeichnet und ratifiziert hat.
Die gesetzliche Umsetzung dieses Artikels sei ein wichtiger Beitrag in der Prävention des Rauchens von Kindern und Jugendlichen, erklärten das Krebsforschungszentrum und der Bundesverband. Nur ein gesetzliches Verbot ermögliche Rechtssicherheit, freiwillige Vereinbarungen seien dagegen lückenhaft, nicht praktikabel und somit folgenlos.
Mit zigarettenähnlichen Süßwaren lernten bereits Kinder, das Rauchen als normales Verhalten und harmloses Vergnügen anzusehen sei, kritisierten die Experten. Sie verwiesen auf eine US-amerikanische Repräsentativbefragung an fast 26.000 Erwachsenen aus den Jahren 2005 und 2006, die zeigte, dass sich bei Zwölfjährigen, die Schokoladenzigaretten konsumieren, die Wahrscheinlichkeit für späteres Rauchen verdoppele.
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(AP/mmk)
Syrien
Jawohl, Schokifluppen gehören verboten. Übrigens haben amerikanische Wissenschaftler kürzlich herausgefunden, dass der Verzehr von Schokiweihnachtsmännern Kannibalismus und der Verzehr von Bananen und anderen phallischen Lebensmitteln Kastrationsangst und schwere Beziehungsstörungen begünstigen können. Ein besonders tragischer Fall ist Josef K. aus Pittsburg (Name geändert). K. beobachtete 1954 eine Frau, die eine Banane aß. Kurz darauf zog er sich einen Möbelschoner über den Kopf, den er bis zu seiner Einäscherung nicht mehr abnahm. Fazit: Es gibt viel zu verbieten, packen wir's an!
laVictoria: Ich würde meinem Kind keine Spielzeugwaffe kaufen, Wozu auch?
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also ich bin als kleines mädchen selbst an fasching im cowboykostüm und silbernem revolver mit knallmunition durch haus und garten gejagt... bin aber bis heute nicht vorbestraft.. ;-)
Welche fatalen Folgen wohl "Mensch-ärgere-Dich-nicht" und Gummibärchen für die Entwicklung von Kindern haben.
Rücksichtslose Egomanen und Tierquäler...
überhaupt noch? Ich habe Schokozigaretten schon seit Jahren nicht mehr im Supermarkt gesehen. Und weder meine Tochter noch ihre zahlreichen Freundinnen haben je so ein Ding im Mund gehabt. Nichts gegen Experten, aber sie sollten schon bedenken, dass die Gefahr besteht, sich mit derart komischen Forderungen (die sich immer auf irgendwelche dubiosen "amerikanische Studien" stützen) in aller Öffentlichkeit lächerlich machen.
Blöd sind die Amerikaner ja schließlich auch nicht.
Die Amerikaner sicher nicht. Bei Leuten, die solche Untersuchungen machen, habe ich allerdings so meine Zweifel.
Wie sollte man solch eine Untersuchung auch wissenschaftlich korrekt durchführen? Dazu müsste man zwei Gruppen Kinder Schokoladenzigaretten »konsumieren« lassen um nach vielen Jahren feststellen zu können, ob es nun in der Gruppe »rauchende Eltern« signifikante Unterschiede zur Gruppe »nichtrauchende Eltern« gibt. Diese Vorgehensweise halte ich für unwahrscheinlich.
Paging