Dass der Nachwuchs unter der Scheidung der Eltern häufig leidet, ist bekannt. Eine deutsche Studie zeigt nun auch einen klaren Zusammenhang mit der Entwicklung einer Neurodermitis bei Kleinkindern.
Wissenschaftler aus Leipzig und weiteren deutschen Städten haben im Rahmen der Lebensstil-Immunsystem-Allergie-Studie (LISA-Studie) bei jedem fünften Kind bis zum Alter von vier Jahren eine Neurodermitis beobachtet.
Kinder leiden häufig unter der Scheidung der Eltern. (© Foto: irisblende)
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Die Forscher hatten mehr als 3000 Säuglinge aus drei Studienregionen in Deutschland beobachtet, bei denen man den Einfluss von Umweltbedingungen und sozialen Faktoren auf das Immunsystem feststellen wollte. Die Beobachtung lief über vier Jahre.
Unter einschneidenden Lebensereignissen wie schwerer Krankheit oder Tod eines Familienmitglieds litten 17,5 bzw. 8,4 Prozent der Kinder. Und 3,4 Prozent erlebten die Scheidung oder Trennung der Eltern.
Was besonders auffiel: Der Strreit der Eltern ging mit einem deutlich erhöhten Risiko für Neurodermitis beim Kind einher.
Die Studiewurde im Fachblatt Allergie (2006, Band 61: 1397-1402) veröffentlicht.
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(Quelle: www.medical-tribune.de)
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