Erstmals in diesem Jahr ist das hoch ansteckende Virus H5N1 bei einer Hausgans in Thüringen entdeckt worden. Um die Ansteckungsgefahr einzudämmen, mussten mehr als 1000 Tiere getötet werden.
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im thüringischen Wickersdorf sind in der Nacht zum Samstag Hunderte Gänse, Hühner und anderes Geflügel getötet worden.
Die Vogelgrippe breitet sich aus (© Foto: AP)
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"Es ist zu befürchten, dass die Zahl der getöteten Tiere in Kleintierhaltung auf fast 1000 hinausläuft", sagte der Leiter des Verwaltungsstabs Öffentliche Sicherheit im Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt, Rolf Kowalski, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Es ist der erste Ausbruch der gefährlichen Vogelgrippe in einem Geflügelbestand seit etwa einem Jahr. Zuvor war schon bei Wildgeflügel in Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie in Bayern das Virus H5N1 festgestellt worden.
Die Keulung der Tiere war notwendig geworden, nachdem am Freitag bei einer verendeten Hausgans in Wickersdorf H5N1 nachgewiesen wurde.
Im gesamten Landkreis wurde eine generelle Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet. In einem Umkreis von 13 Kilometern dürfen außerdem weder Geflügel noch Geflügelprodukte in das oder aus dem Beobachtungsgebiet gebracht werden. Tauben sind von der Tötung ausgenommen.
Bislang war das Virus H5N1 in Deutschland erst in einem Geflügelhof aufgetreten und zwar am 5. April 2006 in der Gänsezucht Wermsdorf Eskildsen östlich von Leipzig. Im Folgemonat war in Deutschland eine grundsätzliche Stallpflicht für Geflügel eingeführt worden.
In diesem Jahr wurden in der EU bereits drei Ausbrüche der Vogelgrippe in Geflügelbeständen gemeldet und zwar in Ungarn, Tschechien und Großbritannien.
Bei Wildvögeln ist das Virus bislang in Frankreich sowie in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Bayern und Sachsen aufgetreten.
Für Vögel ist der H5N1-Subtyp des Influenza-A-Virus hochansteckend. Für Menschen gilt das Risiko als außerordentlich gering. In Europa ist bisher keine Ansteckung bei Menschen bekannt geworden. Allerdings sollten tote Vögel nicht berührt werden.
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(AFP)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Massentötungen, Impfungen, »Stallpflicht« und andere Maßnahmen kratzen nur an der Oberfläche des Problems. Die Ursachen der immer häufiger werdenden Pandemien sind systemimmanent. Vor allem die südostasiatischen Länder mit ihren boomenden Massentierhaltungen und -märkten sind Ausbruchherde und Schmelztiegel für Epidemien aller Art. Weltweite Tiertransporte sowohl von »Nutz« -tieren als auch Wildtieren führen dazu, dass eine regional beschränkte Seuche innerhalb kurzer Zeit über den ganzen Erdball verbreitet wird. Noch so ausgeklügelte Maßnahmen können nicht davor schützen, dass es auch in Deutschland zu Tierseuchenausbrüchen kommt. Die Tiere eines betroffenen Betriebes werden dann alle getötet. In Asien werden oftmals sogar prophylaktisch ganze Regionen »gekeult«. So wurde 1997 in Hongkong innerhalb von drei Tagen die gesamte Geflügelpopulation von 1,5 Millionen Tieren umgebracht. Das H5N1-Virus hat bislang über 200 Millionen Tieren das Leben gekostet.
der Tamiflu-Hersteller rechnet fest mit einer Epidemie? Bitte rechte Leiste beachten.
dass sie letztes Jahr vor der WM epidemische Ausmaße in den Zeitungen eingenommen hat, , brandgefährlich war
ab der WM ist sie dann ausgestorben
und jetzt vor dem Sommerloch tritt sie wieder epidemisch auf, nachdem eine Hausgans verstorben ist.
Schon eine seltsame Krankheit.
Schon Hitchcock, Meister des MacGuffin, wußte, wozu sich Vögel eignen. Warum nicht auch noch aus toten Vögeln reale Doller-Milliarden herausholen (aus den öffentlichen Haushalten in die Taschen der privaten Pharma-Konzerne) - eigentlich ein genialer Coup, der auf die Leichtgläubigkeit der Massen (dank der entsprechenden Medien, die sich willig und unkritisch instrumentalisieren lassen) sicher zählen kann.
Wer sich selbst ein eigenes kritisches Bild der Vogelgrippe machen möchte, sei auf eigene Internet-Recherche verwiesen, die nicht ohne Erfolg bleiben wird, wenn man z.B. "H5N1 antwortet nicht" googelt. Das zugehörige Video wird kostenlos von spendenfinanzierten Vereinen verschickt.
Um die Gefahr einzudämmen sollten wir für die nächsten zwei Jahre komplett auf die Massenhaltung von Geflügel verzichten.
Sämtliche Hühner, Gänse und Enten aufessen (oder verbrennen) und keine mehr nachzüchten. Sämtliche Legebatterien und Bodenhaltungen und Freilandhaltungen schliessen.
Geflügel und Eier sind für die menschliche Ernährung schlicht überflüssig.
Wir brauchen sie nicht.
Wenn wir das tun, brauchen wir uns wir uns wegen der Vogelgrippe und einer möglichen Pandemie keine Sorgen zu machen.
Tun wir also unserer Gesundheit etwas gutes und verzichten wir die nächsten zwei Jahre vollkommen auf Geflügel und Eier.
Zudem:
Die Verbreitung der Vogelgrippe von Asien nach Europa fand übrigens (so gut wie gar-) nicht, wie oft behauptet, durch Zugvögel statt, sondern durch den globalen Handel von Geflügelfleisch. (durch Geflügeltransporte, kontaminierte Transportbehältnisse und infektiösen Abfall).
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