Von Jens-Christian Rabe

Der Leder-Minirock machte im Rock und Pop eine beachtliche Karriere als Ausdruck selbstbewusster, befreiter weiblicher Sexualität. Jetzt ist er wieder da.

Schaut man vor, schaut man hinter die Laufstege, so stellt man fest: Die Renaissance des Minilederrocks steht bevor.

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Das klingt jetzt erst mal schlimm. Nach den - wann sind die endlich zu Ende? - frühen Achtzigern. Im Prinzip haben wir aber kein Problem. Bei aller gebotenen Dezenz.

Kombiniert mit dem verwaschenen Band-T-Shirt aus den Siebzigern - tadellos. Es deutet allerdings bereits eine fatale Verbindung an, die nicht verschwiegen werden sollte: Der Leder-Minirock machte im Rock und Pop eine beachtliche Karriere als Ausdruck selbstbewusster, befreiter weiblicher Sexualität. Theoretisch. Praktisch war er meistens nicht mehr als eine Motorradfahrerphantasie. Easy - zwinker, zwinker - Rider.

Es ist kein Zufall, dass zuletzt die Pussycat Dolls in Minilederröcken auffällig wurden. Seien Sie bitte vorsichtig.

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(SZ vom 07.02.2009)