Kompass, Wanderkarten, Bergführer? Der moderne Wanderer folgt den Ansagen des Navigationsgeräts. Doch wie hilfreich sind diese Geräte?
Statt umfangreiches und sperriges Kartenmaterial auf Wanderungen und Radtouren wünschen sich viele Freizeitsportler praktische Navigationsgeräte. Sie sind aus dem Automobil als leicht zu handhabende Lotsen bekannt.
Hat die Wanderkarte wirklich ausgedient? Navigationsgeräte für Wanderer sind teuer und nicht immer gut lesbar. (© Foto: oh)
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Stiftung Warentest hat acht elektronische Pfadfinder für Wanderer und Radler getestet und dabei festgestellt, dass sie nicht so einfach zum Ziel führen wie die aus den Autos bekannten Geräte. Zwar schneiden von den sechs Gelände-Navis des Hersteller Garmin fünf mit der Note "Gut" und eines mit "Befriedigend" ab.
Die zwei Magellan-Geräte erreichen ebenfalls ein "Befriedigend". Oft ist aber die Gebrauchsanweisung nur mäßig zu verstehen oder das Display lässt sich nicht immer gut ablesen. Doch vor allem dürfen die Anwender keine Technikverächter sein.
Denn im Gegensatz zu den Autonavigationsgeräten besitzen die Geländelotsen keine eigene Routenführung. Diese muss auf dem Navi oder, was bequemer ist, zuvor am Computer programmiert werden. Zahlreiche Touren können aus dem Internet heruntergeladen werden, die Verbände und Tourismusregionen kostenlos bereitstellen (www.gps-tour.info, www. gps-tracks.com, www.gpsies.com).
Wer sich eine eigene Tour zusammenstellen möchte, benötigt dafür eine spezielle Software und eine digitale Karte - beides muss aber häufig zum Gerät dazugekauft werden. Ärgerlich angesichts der Tatsache, dass die getesteten Geräte schon zwischen 249 und 600 Euro kosten.
Deswegen ist das 530 Euro teure "Oregon 400t" von Garmin hauptsächlich zum Testsieger gekürt geworden. Als einziges Navi besitzt es eine "sehr gute" topografischen Europakarte. Hinzu kommt eine ebenso gute Betriebsdauer und Haltbarkeit, was Wasserdichte sowie Bruch- und Kratzfestigkeit angeht.
Speziell für Wanderer empfehlen die Tester die Garmin-Modelle "eTrex Vista HCx" und "eTrex Summit HC", die mit Preisen von 279 beziehungsweise 249 Euro auch die günstigsten in der Testreihe sind. Radfahrern wird hingegen das 450 Euro teure "Edge 705 HR" von Garmin ans Herz gelegt.
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(SID/sueddeutsche.de/mmk)
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Seit wann ist denn die Autoroutingfunktion im Etrex Vista deaktiviert worden? Für alle Garmin Geräte sind topografische sowie Autoroutingfähige Karten erhältlich.
Als freie Kartenalternative bieten sich im übrigen die freien Karten von Openstreetmap an (gibt es auch routingfähig).
Wer im übrigen ein Handy als Alternative zu den Garmingeräten hat, hat noch nie eines dieser Geräte in der Hand gehabt. Von der Regenfestigkeit bis zur Akkulaufzeit gibt es da einen sehr großen Unterschied. Da ich beides besitze (Handy SGH I550 von Samsung und Garmin Etrex Vista HCX) erlaube ich mir mal zu sagen das ein Handy (noch) denkbar ungeeignet ist (insbesondere die minimale Laufzeit mit aktiviertem GPS ist extrem störend).
TH
Ein modernes Handy kann das alles leisten- soweit Empfang und Strom da ist !
Im Ernstfall nützt aber doch nur eine gute Karte und Immarsat?