Erst Uran, jetzt Hormone - die Qualität von Mineralwasser kann mehr als unappetitlich sein. Wasser aus PET-Flaschen ist häufig mit dem Sexualhormon Östrogen belastet.
Mineralwasser in Flaschen ist nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main häufig mit Umwelthormonen belastet. Wie die Biologen Jörg Oehlman und Martin Wagner am Donnerstag mitteilten, konnten sie in zwölf von 20 untersuchten Mineralwässern Chemikalien nachweisen, die menschlichen Hormonen ähneln, etwa dem weiblichen Sexualhormon Östrogen.
Wasser aus Glasflaschen ist laut der Untersuchung weniger belastet (© Foto: iStockphotos)
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Zumindest ein Teil der Belastung stamme aus den immer beliebter werdenden Plastikflaschen. "Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die östrogene Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen," sagte Wagner.
Ein Grund dafür könne das sogenannte Auslaugen von Plastikadditiven - wie zum Beispiel Weichmachern - aus den PET-(Polyethylenterephthalat-)Flaschen sein. Ob die Kontamination des Mineralwassers ein gesundheitliches Risiko darstellt, sei derzeit noch nicht abzuschätzen.
"Zu Beginn unserer Arbeiten hatten wir nicht erwartet, eine so massive östrogene Kontamination in einem Lebensmittel vorzufinden, das strengen Kontrollen unterliegt," sagte Wagner. "Allerdings mussten wir feststellen, dass Mineralwasser hormonell betrachtet in etwa die Qualität von Kläranlagenabwasser aufweist."
Welche Substanzen genau für die hormonelle Belastung im Mineralwasser verantwortlich sind, ist noch nicht geklärt. Das Frankfurter Team arbeitet derzeit an deren Identifizierung.
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(AP/sueddeutsche.de/mmk)
Kampf gegen Wirtschaftskrisen
Ich habe schon bei Anbeginn des Plastikwahns festgestellt, dass man das Plastik *schmecken* kann, insbesondere, wenn die Flasche z.B. ein bischen Sonne erwischt hat.
Ich habe dann für mich entschieden: keine Getränge in der Plastikflasche zu kaufen. Bin ich da der Einzige?
Auch wenn die Werbung mir die PET-Flasche als besonders umweltfreundlich verkaufen will, muss ich nicht darauf hereinfallen. Ich meide Produkte dieser Art, und ich kaufe ausschliesslich von lokalen Herstellern in Glasflaschen.
Verstehe die Diskussion gar nicht: ich würde auch nicht auf die Idee kommen, und Bier in Dosen, Wein im Tetrapack oder Saft in Plastikflaschen zu kaufen. Abgesehen von der geschmacklichen Beeinträchtigung und der gesundheitlichen Gefährdung ist das vor allem eines: kulturlos.
DW
Die haben reichlich Vorteile, sind besser gasdicht, besser zu reinigen, vergiften mich nicht und das bisschen Tragen kann einer Gesellschaft die am liebsten nur noch im Sessel sitzt nicht schaden.
Ich habe allerdings Angst, dass ich Wasser in Flaschen bald nicht mehr bekomme, da ich mit meinem Wunsch danach der Geisterfahrer zu sein scheine.
Wasser in Plastikflaschen und der Wasserverkauf an ausländische Investoren gehören verboten.
Doch bedenklich ist jedes Wasser auch aus der Leitung.
Nur der Test des Wassers das direkt aus dem Wasserhahn kommt bringt Gewissheit. In München wird das Wasser sehr gut getestet und es hat fast Mineralwasserqualität. Doch die Leitungen, bis bei mir das Wasser ankommt sind oft mit Metallen und anderen bedenklichen Stoffen belastet. Das wiederum unterscheidet sich je nach alter der Siedlung und des Hauses. Die Stadtwerke führen diesen Test aus. Die Preise und das Verfahren sind je nach Gemeinde unterschiedlich. Doch gerade bei Familien mit Kindern ist dies, ein nicht teures Muss wenn diese Sicherheit haben wollen. Aus vielen Leitungen in München kommt hervorragendes Wasser was deutlich besser ist als Wasser aus der Flasche geschweige denn aus dem Plastik.
Einige Städte und Gemeinden haben Ihr Wasser ins Ausland verkauft, wie auch einige Brunnenbesitzer. Solche Vorgänge sind verbrecherisch!
Bei mir im Ruhrpot ist das Wasser aus dem Hahn leider nicht ganz unbedenklich, auch wenn die Gemeinde natürlich dies bestreitet!
"Wasser aus PET-Flaschen ist häufig mit dem Sexualhormon Östrogen belastet"
Das Gesundheitsministerum weißt jedoch Berichte zurück, es denke über entsprechende Warnhinweise für den Straßenverkehr nach.
In so geringen Dosen sei Mineralwasser für Autofahrer immernoch unbedenklich, eine Einschränkung der Fahruntüchtigkeit "völliger Quatsch".
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