Mia Ming hat Frauen und Männer ihre schlimmste Bettgeschichte erzählen lassen. Ihre Botschaft: Wenn man schon eine Niete im Bett erwischt, sollte man sich wenigstens darüber amüsieren.
Mia Ming wurde 1977 im Rheinland geboren. Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte arbeitete sie zunächst als Lektorin im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. Nach fünf Jahren hatte sie dann selbst eine Buchidee und wechselte die Seiten. In Ihrem ersten Buch "Schlechter Sex" erzählen 33 Frauen von ihren miesesten Erlebnissen im Bett. Nun ist das Pendant aus Sicht der Männer erschienen.
Sammelt Geschichten über schlechten Sex: Mia Ming. (© Foto: Henrik Jordan)
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sueddeutsche.de: Frau Ming, an Material zum Thema "schlechter Sex" scheint es Ihnen ja nicht zu mangeln. Ist die Situation in Deutschlands Betten wirklich so besorgniserregend?
Mia Ming: Ich war schon erstaunt, wie viele Leute mir zu diesem Thema etwas zu sagen hatten und auch darüber sprechen wollten.
sueddeutsche.de: Warum haben Menschen überhaupt schlechten Sex?
Ming: Vermutlich, weil ihre Erwartungen zu hoch sind.
sueddeutsche.de: Kann man die nicht klären, wenn man sich kennenlernt - oder spätestens beim Vorspiel?
Ming: Das ist es ja gerade: Wenn mal etwas schiefläuft, dann meistens aufgrund von Verständnisschwierigkeiten. Mangelhafte Kommunikation ist fast immer die Ursache für Probleme im Bett.
sueddeutsche.de: Und warum passiert es manchen Menschen immer wieder?
Ming: Man macht ja nicht immer wieder denselben Fehler. Bei einem One-Night-Stand wissen viele oft nicht, was auf sie zukommt.
sueddeutsche.de: Mit Verlaub, wie kann jemand guten Sex erwarten, wenn er stark angetrunken mit jemandem nach Hause geht, denn er von Anfang an nicht besonders leiden konnte? Prompt benimmt sich der andere auch noch wie ein Alien. Und das soll überraschen?
Ming: Solche Vorbehalte kann ich gut nachvollziehen. Doch gerade Männer fragen sich im Nachhinein oft: Warum nur ist es so gelaufen? Auch wenn ich hin und wieder den Kopf geschüttelt und mich gewundert habe - ich wollte diese Erfahrungen authentisch wiedergeben.
sueddeutsche.de: Warum sollte jemand Geschichten über schlechten Sex lesen wollen - ist es purer Voyeurismus? Schadenfreude? Oder die Erleichterung darüber, dass es anderen auch so geht?
Ming: Es ist eine Mischung aus Schadenfreude und geteiltem Leid. Zudem ist das Thema in der Literatur bislang nicht gerade präsent. In den Büchern geht es meistens um guten Sex, wohl, weil man damit auch besser angeben kann.
sueddeutsche.de: Welche Spielarten in Sachen "schlechter Sex" gibt es? Was sind die verbreitetsten Kriterien?
Ming: Schlechter Sex ist sicherlich ungeheuer variantenreich. Allgemein kann man sagen, er ist unbefriedigend, macht keinen Spaß und ist zum Glück meist schnell vorbei.
sueddeutsche.de: Klingt etwas vereinfacht.
Ming: Mein Buch soll auch nicht als statistische Erhebung dienen. Ich habe bei der Auswahl der Geschichten vorwiegend auf Vielfalt geachtet und darauf, dass sich kein Plot wiederholt.
sueddeutsche.de: Muss man wirklich gleich von schlechtem Sex sprechen, wenn ein Mann Erektionsstörungen hat oder sich eine Frau die Bikinizone nicht fachgerecht enthaart?
Ming: Das ist in der Tat banal. Dennoch werden diese Themen immer wieder von den Betroffenen angeschnitten. Deshalb finden sie auch Eingang in mein Buch, allerdings eher als Nebensächlichkeiten.
sueddeutsche.de: Diesem Thema haben Sie ein ganzes Kapitel gewidmet. Es liegt ja auch in Ihrer Verantwortung, solche Texte auszuwählen.
Ming: Und entsprechend habe ich auch ausgesiebt. Da gibt es noch ganz andere Größenordnungen! Viele Männer zeigen sich beispielsweise enttäuscht, wenn die Frau unbekleidet nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht. Das ist ziemlich erschreckend.
sueddeutsche.de: Männer verstehen unter schlechtem Sex also etwas anderes als Frauen?
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Endgültiger DFB-Kader für EM
Naja, ist ja gut.
Wenn viele anscheinend Probleme im Bett haben gibts zwei Tips:
I. Eine simple Frage, "Wie hast du es gerne".
II. Viiieeel gemeinsames Lachen im Bett macht locker.
Grüße
Hier ist die Gebrauchsanleitung gegen schlechten Sex:
Alkohol vermeiden: Ein Drink ist nur ein Vehikel beim Kennenlernen, nicht mehr
Beobachten: Entsteht wirklich gegenseitiges Interesse? Mag ich den Gegenüber und mag er/sie mich? Wie ist die Körpersprache und der Blickkontakt?
Dialog: Ist die Unterhaltung interessant?
KINO: Findet der Gesprächspartner zufällige Berührungen angenehm? Achtung: Das hat mit Grapschen nix zu tun! Lediglich ein leichtes zufälliges Streifen oder z.B. in den Mantel helfen.
Initiative: Es ist immer besser, wenn der Partner eine Initiative ergreift. Wenn er/sie Komplimente macht, Vorschläge, etc.
Entwicklung: Die Dynamik muß sich von alleine entwickeln. Wenn man irgendwann an den Punkt gekommen ist: "Zu mir oder zu Dir?" kann es dann romantisch weitergehen. Falls bei diesem Male noch kein Geschlechtskontakt erwünscht ist, bleiben lassen. Man kann ja auch einfach nur so kuscheln.
Falls es in irgendwelchen der vorherigen Schritte negative Anzeichen gibt, zurückziehen. "Rangehen" sollte keine Renditeerwartungen erfüllen. Sonst ist man irgendwann so frustriert wie z.Zt. die Investmentbänker. Und wenn alles gut läuft, klappts bestimmt auch im Bett.
Der Unterschied zwischen Mann und Frau liegt im Charakter, in der Weltanschauung, im Verständnis der Welt, in der Mentalität, in der Arbeit im inneren System, in den rechten und linken Gehirnhälften - alles unterscheidet sich vollkommen. Wir sind wie zwei Welten, die einander nicht verstehen. Wir können nur durch das Äußere kommunizieren, aber zwischen uns gibt es eine Membran, die undurchdringbar ist. Wir können einander nicht verstehen. Ich kann nicht die Frau verstehen und die Frau wird mich nicht verstehen können. Nur basierend auf unserer Erfahrung, auf der Liebe, auf Anteilnahme, können wir irgendwie in einen wechselseitigen Kontakt miteinander gelangen
Liebe heißt in der Kabbala, eine Beziehung zu den Menschen, in der sämtliche Verlangen in Bezug auf die anderen sind, d.h. wenn ich jemanden liebe, so bedeutet das, dass alles, was er in seinem Inneren wünscht, seine gesamte Leere, all das wird zu meinem, anstelle von meinem, und alles was in mir ist, ist nur dazu da, um ihn zu füllen - und das heißt Liebe . weiter unter
http://www.kabbalablog.de/category/partnerschaft/
Celine Polo
Was die Leute in letzter Zeit so lesen... Erst das Buch über ein junges Mädschen, dass den Analsex entdeckt. Nun ein Buch über Menschen die miesen Sex erlebt haben und das auch noch lustig finden....
Was kommt als nächstes? Momentan berichtet ja Heino, dass er mit seiner Hannelore drei mal die Woche "intim wird". Vielleicht bringt er ja mal eine Gebrauchsanleitung raus, wie mann es richtig macht...
Oder brauchen wir noch Rating-Agenturen. Ein ISO-Zertifikat ? Weiterbildungs-Kurse ?
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