Was in Fernost eine jahrtausendealte Weisheit ist, haben Mediziner nun wissenschaftlich belegt: Entspannung kann die Gehirnleistung verbessern.
In der Ruhe liegt die Kraft. Was entspannte Zeitgenossen schon länger wissen, beschäftigt in jüngster Zeit auch vermehrt Wissenschaftler.
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In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift International Journal of Psychophysiology zeigen Hirnforscher und Psychologen aus den USA, dass Studenten Stress leichter aushalten und besser mit Prüfungssituationen umgehen können, wenn sie regelmäßig meditieren (Bd.71, S.170, 2009).
Die Wissenschaftler um Fred Travis untersuchten in einer kleinen Studie 50 Studenten, die kurz vor Semesterende in Examensvorbereitungen steckten. Ein Teil der Probanden wurde in Meditationsübungen eingewiesen.
Bei der Entspannungstechnik ging es darum, zweimal täglich 20 Minuten im Sitzen möglichst alle Gedanken auszuschalten, anstrengungslos sein Bewusstsein zu erfahren und sich befreit zu fühlen.
Studenten, die das Verfahren über zehn Wochen anwendeten, waren anschließend widerstandsfähiger in Stresssituationen. So maßen die Forscher, wie aufmerksam die Studenten waren, wie oft sie tagsüber müde wurden und wie ihr Gehirn auf plötzliche Reize reagierte.
Die im EEG aufgezeichneten Hirnströme wiesen darauf hin, dass sich die meditativ geschulten Studenten eher wieder auf ihre Aufgaben konzentrieren konnten und die physiologische Stressreaktion in ihrem Körper schneller wieder abklang als bei den anderen Studenten.
Im Jahr 2005 hatte die Harvard-Psychologin Sara Lazar Hinweise dafür gefunden, dass Meditation die Nervenverknüpfung der Großhirnrinde positiv beeinflusst. Probanden, die regelmäßig meditierten, könnten demnach ihre Konzentrationsfähigkeit verbessern.
Im Kernspin zeigte sich, dass die entsprechenden Hirnregionen bei älteren Probanden besonders vergrößert waren - ein ungewöhnlicher Befund, denn üblicherweise schrumpft dieser Bereich im Alter.
Zweimal ist er in Deutschland dem Tod entkommen: in Bergen-Belsen und in München. Der Geher Schaul Ladany gehörte 1972 zu Israels Olympiateam. Das ist jetzt 40 Jahre her, doch die Erinnerung folgt ihm auf Schritt und Tritt. Seite Drei. Jetzt lesen ...
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(SZ vom 25.02.2009/mmk)
Ägypten
Lampenfieber vor dem Examen kennt jeder. Doch Prüfungsangst kann sich zur psychischen Störung ausweiten. Gymnasiasten und Lehrer ächzen unter der Stundenlast des Turbo-Abiturs nach 12 Schuljahren.
Das Turbostudium macht es nicht gerade besser, denn im gestuften Bachelor- und Master-System müssen Studenten weit mehr Prüfungen absolvieren als zuvor.
Was tun?
Meditiere!
Hat nicht schon Immanuel Kant (dt. Philosoph, 18.Jahrhundert) in seiner Logik (§ 120) empfohlen: Das Meditieren muss alles Lesen und Lernen begleiten.
Es war ebenfalls Kant, der den Begriff des transzendentalen Bewusstseins in die Philosophie einführte.
Info: www.coconut-praxis.de
Genauso wie es große Qualitätsunterschiede bei den Autos gibt, so zeigen sich signifikant die Auswirkungen der Transzendentale Meditation verglichen mit anderen Formen der Tiefenentspannung.
Wie die Forschung im obigen Artikel auch sind zu 99 % alle wissenschaftlichen Untersuchungen über Transzendentale Meditation gemacht worden, aber leider wird dies zumeist (bewusst?) vergessen zu erwähnen!
Das ist keine Schleichwerbung sondern ein Faktum, das mann/frau nicht außer Acht lassen sollte!
Ich hoffe, dass diese einfache, simple und höchst effektive Meditationsmethode auch in unseren Landen in den Schulen zum Nutzen aller (Schüler, Lehrer & Eltern) eingeführt wird!
Die Zeit erfordert ein neues Denken und mutiges Handeln. Mir hat sie viel in meinem Leben gegeben, darüber könnte ich fast ein Buch schreiben.
F.W. Lotz
Ein sehr interessanter Beitrag! Auch in Deutschland sollten Studenten und Schüler systematisch meditieren. Dann würde sich in unserem Bildungssystem, in der Wirtschaft und im sozialen Leben vieles zum Positiven verändern.
Leider erwähnen Sie in dem Artikel nicht, welche Meditationsformen solche wissenschaftlich erwiesenen guten Resultate ergeben. Ich bin der Sache nachgegangen, habe mir die Studie herausgesucht und die Web-News-Conference dazu angeschaut.
Die Studie trägt den Titel: Effects of Transcendental Meditation practice on brain functioning and stress reactivity in college students.
In der Web-Conference (sehr interessant, ist nur 30 Min. lang, sollte man sich anschauen!) werden ausdrücklich die Unterschiede der Wirkungen verschiedener Meditationsformen erklärt. Die angesprochene Studie mit genau diesen Ergebnissen bezieht sich auf die transzendentale Meditation. -- Dies ist doch wichtig zu wissen (wenn ich über einen PKW lese, dass er 2l auf 100 km bei 180 km/h verbraucht, möchte ich auch wissen, um welches Modell es sich handelt).