Raucher sollten sich einen Marathonlauf besser zweimal überlegen. Oder das Rauchen sein lassen. Beides zusammen kann gefährlich werden.
Extremer Ausdauersport kann bei Rauchern und Bluthochdruck-Patienten das Infarktrisiko nicht ausgleichen. Darauf weist Martin Halle vom Berufsverband Deutscher Internisten hin. So verringere etwa Marathon nicht die Gefahr von Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen.
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Marathon laufen ist nicht ungefährlich für Raucher. (© Foto: istockphotos)
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Möglicherweise schädige dieser Sport sogar die Blutgefäße durch Freisetzung von Sauerstoffradikalen und hohen Mengen an Entzündungsstoffen, die während eines Langsteckenlaufes gebildet werden, warnt Halle. Zudem sei nicht auszuschließen, dass lange Läufe den Herzmuskel beeinträchtigen könnten.
"Deshalb sollten sich die Läufer regelmäßig untersuchen lassen - ein gesundes Herz und gesunde Gefäße sind Voraussetzung für einen Marathonlauf", betont der Professor von der Technischen Universität München. Eine im Frühjahr publizierte Studie aus Essen hatte ergeben, dass Marathonläufer eine vergleichbare Verkalkung der Herzkranzgefäße wie Nichtsportler aufweisen. Wer seinen Körper extremen Belastungen aussetze, solle daher besonders gesundheitsbewusst leben.
"Denn Marathonläufer, die rauchen, schaden ihrem Körper möglicherweise doppelt", warnt der Experte. Trotz dieser Studienergebnisse bleibt Sport laut Halle aber ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Lebensführung: "Körperliche Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem, wirkt Übergewicht entgegen und stärkt Knochen und Muskulatur."
In vielen Fällen könnten chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Osteoporose durch mehr Bewegung verhindert werden. Täglich eine halbe Stunde Bewegung reiche dafür schon aus.
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(AP/mmk/viw)
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... ich noch meine 1:20 auf Halbmarathon laufe und den K78 in Davos gut durchhalte, mache ich mir keine Sorgen.
Klar, kann man gesünder Leben. Aber ich ich will auch nicht in einer Petrischale schlafen, Mädels nur durch Folie Küssen und abgekochte Äpfel essen.
Gesundheits-Unsinn, da hat irgendwer einen Artiken verkaufen wollen.
Natürlich ist Rauchen schlecht, hat ja niemand vergessen. Ich verstehe den Artikel nicht. War wahrscheinlich für nicht-Erdlinge gedacht...
erstens gibt es unter der Läufergemeinde - die auch bei Volksläufen mitmachen - sowieso kaum Raucher. Bei den Marathonis noch weniger. Denen fehlt einfach die Luft für die Strecke.
Und dass ein Marathonlauf nicht gesund ist, sollte inzwischen jedem bekannt sein. Aber eben das Training dafür.
Außerdem gibt es genügend Studien, wie der Körper mit der Belastung umgeht - dass die negativen Wirkungen im Zusammenhang mit dem Laufauftreten. Aber nach 4-6 Wochen sind alle negativen Wirkungen wieder weg und der Körper regeneriert.
Dass in der sonstigen Zeit der Läufer bessere Gesundheitswerte, als ein Nichtläufer hat ist ja auch unbestritten.
Was sagt uns also dieser Bericht? Rauchen sollte man sowieso aufhören. Wer aber zum laufen anfängt, sollte nicht nur wegen der Gesundheit aufhören, sondern auch weil er einfach bessere Leistungen erzielen kann.
Gut, dann bleibts halt bei Rauchen und Saufen.