Früher legte die Loveparade halb Berlin lahm. Seit 2007 feiert die Techno-Szene im Ruhrgebiet. Jetzt sagt Bochum den Massen-Rave ab.
Ein Millionenpublikum wird enttäuscht sein. Gerade in Krisenzeiten feiern die Menschen bekanntlich gegen die Misere an. Doch die Loveparade kann 2009 nicht wie geplant in Bochum stattfinden.
Bis 2006 war Berlin Pilgerstätte von Techno-Fans. Die Partygemeinde zog unter anderem an der Siegessäule vorbei. (© Foto: AP)
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Die Absage hat einen schnöden Grund, über den die Veranstalter eventuell schon früher hätten stolpern können: Die Kapazität der vorhandenen Infrastruktur reiche dort für die Bewältigung der erwarteten Besuchermassen nicht aus, teilte die Loveparade Berlin GmbH am Donnerstag mit.
Der Bitte der Stadt, 2009 den Massen-Rave nicht in Bochum zu veranstalten, habe man deshalb entsprochen.
Ein alternativer Austragungsort sei für 2009 nicht vorgesehen. "Bochum hätte sich gerne als Veranstaltungsort für die Loveparade profiliert", sagte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD).
"Zur getroffenen Entscheidung gab es aber nach intensiver und mehrfacher Prüfung keine Alternative", fügte sie hinzu.
In den vergangenen beiden Jahren hatte die Parade in Dortmund und Essen jeweils ein Millionenpublikum angelockt. Die Loveparade, die früher in Berlin stattfand, hatte 2007 in Essen ihre Premiere im Ruhrgebiet erlebt. Die Veranstaltung sollte noch bis 2011 in der Region gastieren.
Nach Bochum waren in den kommenden Jahren Duisburg und Gelsenkirchen als Stationen geplant. Den Angaben zufolge soll die Loveparade dem Ruhrgebiet erhalten bleiben.
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(ddp/sueddeutsche.de/mmk)
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Ich finde die ersten 4 Kommentare schon sehr traurig.
Passt aber gut ins Bild der Deutschen.
Andere Länder (wie Brasilien mit seinem Karneval) sind stolz auf solche Veranstaltungen.
Akustische Umweltverschmutzung gehört auch eingedämmt.
die sollten dafür lieber ein HeavyMetal Konzert veranstalten oder sowas wie Woodstock
Das ist ja mal eine gute Nachricht.
Krach, Müll, Hör - und Hirnschädigend.