Die Handelskette warnt vor dem Verzehr zweier Käsesorten aus ihrem Sortiment. Es droht die Infizierung mit Listerien.
Wegen Infektionsgefahr hat die Handelskette Lidl vor dem Verzehr von zwei Käsesorten aus ihrem Sortiment gewarnt. Betroffen ist der Harzer Käse der Marke Reinhardshof, bei dem in einzelnen Proben ein erhöhter Wert von Listerien festgestellt wurde, der über dem zulässigen Wert liegt.
Lidl ruft zwei Käsesorten zurück. (© Foto: ddp)
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Wie das Unternehmen mitteilte, wird außerdem der Bauernhandkäse mit Edelschimmel (ebenfalls Reinhardshof) vorsorglich zurückgerufen. Das betrifft alle deutschen Filialen.
"Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes empfiehlt Lidl den Kunden, den Käse nicht zu verzehren, sondern die Produkte in einer der Lidl-Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird dort selbstverständlich erstattet", erklärte das Unternehmen. Nach Mitteilung der Firma werden die Produkte vom österreichischen Unternehmen Prolactal hergestellt.
Besonders für Schwangere gefährlich
Listerien können viele Krankheiten verursachen, von grippalen Infekten über Durchfall bis zu Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung. Besonders gefährlich sind die Mikroorganismen für Schwangere, da sie den Fötus schwer schädigen können. Eine ähnliche Rückrufaktion wie jetzt bei Lidl gab es im Jahr 2008, als in einem französischen Brie die Erreger gefunden wurden.
Im selben Jahr warnten Behörden auch vor dem Verzehr einer Ricotta-Marke. Bei Ricotta handelt es sich um italienischen Frischkäse aus Schafsmilch. Auch in Fisch können sich Listerien finden.
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(sueddeutsche.de/AP/bilu)
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An dieser Stelle danke ich der Tengelman Filiale in der Berg-am-Laim-Straße für das Toastbrot voll Pharaoameisen...