Gruseln an der Fleischtheke: Rohschinken wird laut einem TV-Nachrichtenmagazin oft aus Stücken zusammengeleimt. Für den Käufer ist das aber nicht erkennbar.
Rohschinken wird nach einem Bericht des NDR-Fernsehmagazins Markt oft aus Stücken zusammengeklebt, was für den Käufer aber nicht erkennbar ist. Mehrere Lebensmittelproduzenten hätten einen Weg gefunden, kleine Teile rohen Fleisches zu großen Stücken zu verkleben, berichtete das Magazin am Montag.
Echt oder geleimt? Für Verbraucher ist das Klebefleisch laut "Markt" nicht zu erkennen. (© Foto: AP)
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"Für den Verbraucher ist das Klebefleisch nicht zu erkennen, da ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung fehlt", hieß es weiter. Damit bewegten sich die Hersteller derzeit in einer rechtlichen Grauzone.
Eine Untersuchung im Institut für Lebensmittelhygiene der FU Berlin habe ergeben, dass die Behandlung kleinerer Fleischteile mit dem Enzym Transglutaminase möglich sei.
In sechs von 13 untersuchten Rohschinken-Produkten befanden sich den Angaben zufolge Schinkenscheiben, die aus mehreren Teilen zusammengeklebt waren.
Diese seien lediglich als Lachs-, Nuss- und luftgetrockneter Schinken ausgewiesen gewesen.
Der Vorstandsvorsitzende des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes in Krefeld, Detlef Horn, fordert dem Bericht zufolge, derartige Produkte so zu kennzeichnen, dass der Verbraucher zwischen einem gewachsenen Schinken und einem zusammengesetzten Produkt unterscheiden könne.
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(DAPD/pfau/jobr)
Verbot von Schweine-Kastration ohne Betäubung
Die Lebensmittelindustrie produziert unappetitliches Zeug, der Konsument wird´s schon fressen.
Kein Wunder, daß immer mehr Leute an Krebs erkranken, bei dem Fraß, den man uns anbietet.
Zu gepantschtem Wein, Chemiebier, Gammelfleisch, Eiternudeln usw. usw. jetzt auch noch zusammengeschusteter Ekelschinken.
Glücklich, wer sich teure Lebensmittel im Bioladen leisten kann.
"Dass skrupellose Geschäftemacher den gesetzlichen Rahmen ausnutzen, ist normal und von diesem Gesellschaftsmodell ausdrücklich gewünscht. Ich kann hier beim besten Willen keinen Skandal erkennen! "
Doch: der Skandal ist eben genau dieses "Gesellschaftsmodell"!
Es ist durchaus ok, dass dieses gelegentlich kritisch beäugt wird...
die kaufkraft sinkt und die industrie bietet lösungen an. dem hartz4 empfänger zu empfehlen, er solle nur noch einmal im monat fleisch essen, dafür dann aber vom bio bauern, geht an der realität vorbei.
die kaufkraft muß zu den menschen zurückkommen, bevor der letzte seriöse lebensmittelhersteller zusperren muß. wird sie aber nicht.
...und da regen sich die Leute über 'geklebtes' Fleisch auf. Lächerlich.
...wortwörtlich.
Paging