Das EU-Parlament stimmt darüber ab, welche Informationen auf die Verpackung müssen. Ärzte wollen das Ampel-Modell, doch in Brüssel wird heftig darum gerungen.
Vor einer wichtigen Abstimmung im EU-Parlament streiten die Abgeordneten über die Frage, welche Informationen künftig auf Lebensmittelverpackungen gedruckt werden müssen. Die Kennzeichnung von Lebensmitteln in Form einer dreifarbigen Ampel wird voraussichtlich nicht eingeführt.
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Vom Ergebnis des Streits werden sämtliche Bürger der Europäischen Union (EU) so wie weltweit alle Lebensmittelhersteller, die ihre Produkte in Europa verkaufen, betroffen sein. Ziel der avisierten Verordnung ist eine Stärkung des Verbraucherschutzes. Auf einen Blick sollen Kunden künftig an der Verpackung erkennen können, wie gesund oder ungesund ein Nahrungsmittel ist. Soweit sind sich sowohl die europäischen Länder wie auch die Abgeordneten einig. Doch darüber, wie die Kennzeichnung genau aussehen soll, wird heftig gerungen.
Während etwa die Lebensmittelindustrie die umstrittene Ampelkennzeichung vehement ablehnt, favorisieren vor allem Verbraucherschutzverbände, aber auch Krankenkassen und Gesundheitsexperten eine solche Lösung. Bei diesem System werden Angaben über Fett-, Zucker- und Salzgehalt eines Lebensmittels mit den Farben rot, gelb und grün hervorgehoben. Zustimmung dafür gibt es im EU-Parlament vor allem von Seiten der Grünen und der Linken. Das Modell helfe "dem Verbraucher auf einfache Weise", sagte Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen.
Die tonangebende Unionsfraktion lehnt das Modell jedoch ab. Die Berichterstatterin im zuständigen Umweltausschuss des Parlamentes, Renate Sommer (CDU), bezeichnet die Ampel als " nicht wissenschaftlich begründet". Ihre Befürchtung: Sie könnte zu "Fehl- oder Mangelernährung" führen. So bekomme die Cola mit Süßstoff das grüne Etikett, weil sie keinen Zucker enthält, der naturtrübe Apfelsaft aber werde aufgrund von Fruchtzucker als rot gebrandmarkt. Die Konservativen erhalten Rückendeckung von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) aus Berlin, die zwar detaillierte Nährstoffangaben auf Verpackungen fordert, aber trotzdem gegen die Ampel ist.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, auf welchem Umweg die Ampel dennoch kommen könnte.
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Die Menschen werden immer blöder. Jetzt muß man ihnen schon mit Farben erklären, daß in der Schokolade Zucker und Fett ist.
So langsam halte ich den Film IDIOCRACY für ein superrealistische Prognose auf die kommende Gesellschaft.
Natürlich versucht die Industrie, dem Verbraucher allen möglichen Müll als Lebensmittel unterzuschieben (wer´s nicht glaubt, kann ja mal bei einem Billigwurst-Hersteller vorbeischauen). Er ist vor allem für Menschen gedacht, die von allem den Preis aber von nichts den Wert kennen.
Die Ampel ist der falsche Weg. Weil sie vorgaukelt, man könne so einfach zwischen "gesunden" und "ungesunden" Produkten unterscheiden. Hoch chemische Dinge wie Cola Light und fettarmer Streichkäse bekommen dann grünes Licht, bei natürlichen Produkten steht da plötzliczh rot.
Man könnte fast meine, die Ampel sei von der Lebensmittelindustrie erfunden, als perfekte Verbrauchertäuschung.
Ich habe einen besseren Vorschlag: Auf der Packung dürfen nur noch Dinge abgebildet werden, die Hauptbestandteil des Produktes sind! Auf den meisten Fruchtsaftgetränken würden dann statt Äpfeln oder Kirschen nur Berge an Zuckerwürfeln zu sehen sein, auf vielen Wurstwaren gibts ein Bild von Knochen und Schlachtereiabfällen... DAS würde wirken!
Verbraucherschutz ist primär immer noch Schutz zweifelhafter Produkte und ihrer herstellenden Industrie. Hanebüchen sind die Gründr der Ampelgegner - aber was kann man von Politikern schon erwarten als zum Wohl ihrer Spender zu arbeiten.
ist der, der Dummes tut.
Hat schon Forrest Gump gewusst...
Ist das ne hohle Nuss...
Paging