Laufschuhe belasten die Gelenke mehr als Barfußlaufen - sogar das Gehen auf hochhackigen Schuhe sei unschädlicher als das Joggen in Sportschuhen.
Abebe Bikila wusste es schon damals: barfuß laufen ist gesünder. Der äthiopische Marathonläufer lief bei den Olympischen Sommerspielen 1960 ohne Schuhe und gewann die erste Goldmedaille für Afrika.
Lieber barfuß als mit Schuhen laufen: dies ergab eine neue Studie der University of Virginia. (© Foto: AP)
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Forscher der University of Virginia belegen in einer Studie, dass moderne Laufschuhe für die Gelenke schädlicher sein können als das Joggen barfuß. Die Wissenschaftler ließen 68 gesunde Sportler auf einem Laufband trainieren - mit Schuhen und ohne. An Hüfte, Knie und Fußgelenk stellten die Experten höhere Belastungen fest, wenn die Jogger Schuhe trugen.
Die Belastung für die Gelenke war den Angaben zufolge sogar höher als das Gehen auf hochhackigen Schuhen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachblatt The Journal of Injury, Function and Rehabilitation der US-Akademie für Sportmedizin und Rehabilitation.
Die Hüfte wurde in der Studie mit Laufschuhen durchschnittlich um 54 Prozent stärker belastet als barfuß, im Knie lagen die Werte zwischen 36 und 38 Prozent. Dem Fuß gaben die Trainingsschuhe dagegen einen guten Halt.
Die negativen Effekte auf die Gelenke würden wahrscheinlich zu großen Teilen von dem erhöhten Absatz und Stützmaterial unter dem Fußgewölbe verursacht, erklärten die Wissenschaftler. Beides sei charakteristisch für heutige Laufschuhe.
Es sollten nun Laufschuhe entwickelt werden, die den Fuß stützen, ohne die Gelenke zusätzlich zu belasten, fordern die Forscher.
Falls daraus nichts wird, könnte Bikila noch zu einem großen Vorbild werden.
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(sueddeutsche.de/dpa/dog/pfau)
Ich hatte das in 2006 mal probiert. Bei km 36 war schluss. Obwohl ich 14 Tage lang vorher auf diesen Lauf trainiert hatte.
Der Schuhempfehlung Asics Onitsuka Tiger 66 von einem Vorkommentator kann ich nur zustimmen.
Ich persönlich habe den von Adidas Porsche Design, obwohl dies kein ausgewiesener Laufschuh ist, am liebsten. Aus meiner Sicht taugen die Laufschuhe mit starke Abfederung nichts.
vorfuss - mittelfus - fersenläufer
laufneulinge - erfahrene läufer
welche geschwindigkeiten wurden gelaufen??
auf diese grundlegenden dinge wird - zumindest hier in der sz - nicht eingegangen..
und dass laufschuhe mit grosser sprengung (gebaut für die fersenläufer) langfristig problematisch werden können - ist auch kein (biomechanisches) geheimnis
Der Unterschied zwischen Joggen auf dem Laufband und Wald ist doch wohl, dass man im Wald nicht gerne die Nadeln, die Steine und die Hundesch...e direkt an der allzu dünnen Hornhaut kleben haben möchte, dagegen auf Band ist man davon erlöst. Diese Pein hält nur ein echter Guru, der immer direkten Bodenkontakt hatte und daher eine dicke Fußschwarte hat, aus. Außerdem ist er gegenüber unsereinem schmerzunempfindlicher, weil er auch ständig Kontakt mit dem überirdischen Dingens hat.
Was lernt man daraus ? Jedenfalls, dass der Guru nicht zum Einkaufen geht, nix joggt und auch wenigstens unten keinen Schaden hat.
Die Belastung für die Augen bei den meisten Laufschuhmodellen ist jedenfalls deutlich höher als die für alle Gelenke zusammen.
Wieso muss man Laufschuhe in grellbunt einfärben?
Ganz neu ist die oben stehende Erkenntnis nicht, dass moderne Laufschuhe durchaus Nachteile für die Gelenke bringen können. Anerkannte Fachleute wie der Lauftrainer und Orthopäde Dr. Marquardt plädieren seit Jahren für einen Laufschuh, der die natürliche Bewegung und Dämpfung der Gelenke unterstützt und nicht verhindert. Beispiele dafür sind z. b. die Free Serie von Nike. Für die Industrie scheint dieser Schuhtyp aber uninteressant, da solche Schuhe grundsätzlich sehr flach sind und die Sprengung ( Unterschied Fersenhöhe zu Sohlenhöhe ) sehr klein ist, da sich in solchen Schuhen keine tollen Polsterungen und patentierte Superdämpfungen einbauen lassen, die dann einen hohen Preis optisch rechtfertigen.
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