Kopfschmerzen sind kein Erwachsenen-Phänomen. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, wann sie bei Kindern besonders häufig auftreten.
Meistens tauchen sie aus dem Nichts auf und vermiesen dem Betroffenen die nächsten Stunden: Kopfschmerzen. Dabei leiden nicht nur Erwachsene darunter, auch Kinder haben damit zu kämpfen. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun untersucht, wann die Schmerzen bei ihnen besonders häufig auftreten.
Wenn sich die Familie streitet, haben Jungen besonders häufig Kopfschmerzen. (© Foto: iStockphotos)
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Bei den Jungen war das familiäre Klima ein bedeutender Faktor: Die Schmerzen traten verstärkt auf, wenn es Streitigkeiten in der Familie gab. War das öfter als ein Mal pro Woche der Fall, stieg bei ihnen das Kopfschmerzrisiko sogar um 80 Prozent. Hatten Jungen nur selten Zeit für sich selbst, war die Gefährdung mehr als verdoppelt, schreiben die Forscher in der Zeitschrift Deutsches Ärzteblatt International .
Bei Mädchen war dagegen wichtig, wie die Eltern auf die Kopfschmerzen reagierten. Fielen die Reaktionen besonders negativ oder positiv aus, so stieg die Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauftreten der Beschwerden um 25 Prozent.
Für ihre Untersuchung befragten die Psychologen 8800 Haushalte, in denen ein Kind im Alter von sieben bis 14 Jahren lebte. Dabei fanden sie heraus: Mindestens ein Mal pro Woche litten 4,5 Prozent der Jungen und neun Prozent der Mädchen an Kopfschmerzen, wobei das Alter keine große Rolle spielte.
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(AP/sueddeutsche.de/aro/bilu)
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Warum sollte man auch Jedes Kind individuell behandeln und nach den ganz persönlichen Beschwerden fragen, wo doch die Statistik genau sagt, das Kinder in dem Alter aus genannten Gründen Kopfschmerzen haben.
Na, wenns die Statistik doch sagt...
Wo kämen wir denn da hin, wenn wir uns mit Kindern einfach unterhalten würden...womöglich würden wir noch etwas von den wirklichen Beschwerden erfahren
Die Last des Ungewissen macht diesen Armen Kopfzerbrechen. Man sollte ihnen viel mehr Optimismus beibringen und Vertrauen in das eigene Zustandebringen.