Vor allem emotionale Kälte und Desinteresse sorgen dafür, dass viele Kinder von Anfang an keine Zukunft haben
Als der neue Freund bei der Mutter eingezogen war, sagte er: "Entweder dein Sohn geht oder ich". Die Mutter entschied sich für den Freund und gegen ihren 15-jährigen Sohn. Nun wusste der Junge nicht, wo er schlafen soll.
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Er wendete sich an ein Berliner Jugendzentrum. Es war schon Abend, das Jugendamt hatte geschlossen, und das Jugendzentrum durfte keine Kinder über Nacht aufnehmen. Doch es gab ja nur wenige Meter entfernt die Kriseneinrichtung - eine Institution, die Kindern und Jugendlichen vorübergehend ein Bett zur Verfügung stellt, wenn sie daheim nicht mehr schlafen können oder wollen.
Doch dort erklärte die Sozialpädagogin, dass sich der 15-Jährige zunächst beim 20 Kilometer entfernten Jugendnotdienst die nötigen Unterlagen für seine Einweisung und für die Kostenübernahme besorgen müsse. Ein Mitarbeiter des Jugendzentrums verließ kurz den Raum, um den Jungen dann mit dem Auto dorthin zu fahren. Doch plötzlich war der Junge verschwunden. Es war ihm alles zu viel geworden. Unter Berliner Jugendarbeitern heißt es, der Junge sei eines von vielen Opfern des Umgangs mit hilfsbedürftigen Jugendlichen in Deutschland.
Armut macht dumm
Es mangelt nicht an gutgemeinten Forderungen zum Weltkindertag. Wegen der "zunehmenden Kinderarmut in unserem Land" appelliert der Arbeiter-Samariter-Bund dafür, schnell für die Unterstützung der Kinder zu sorgen, die "aufgrund der Armut ihrer Familie an vielen gesellschaftlichen Aktivitäten nicht teilhaben können". Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfe-Initiativen setzt auf höhere "HartzIV"-Leistungen.
Trotz des Mottos des diesjährigen Weltkindertags ("Mehr Achtung für Kinder") und diversen Aufrufen, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, steht in der öffentlichen Debatte der Aspekt der finanziellen Armut im Vordergrund. So forderte der Kinderschutzbund die Bundesregierung dazu auf, Bundesländer und Kommunen zum Ausbau der Ganztagesbetreuung zu verpflichten und finanziell zu unterstützen. Für die Kinder von Asylbewerbern, Hartz-IV- und Sozialhilfe-Empfängern müsse der Besuch ganztägiger Bildungseinrichtungen kostenlos sein. Der Grund, kurz gesagt: Armut reduziert die Chancen auf einen guten Schulabschluss, ist ungesund und macht dumm.
Tatsächlich entsetzt die Zahl der deutschen Kinder in finanzieller Armut: Es sind etwa 2,6 Millionen Kinder, die von staatlicher Unterstützung leben. Der Hartz-IV-Regelsatz für ein Kind beträgt 208 Euro monatlich - egal, ob das Kind vier oder 14 Jahre alt ist. Bei der Berechnung ging man davon aus, dass ein Kind 2,57 Euro pro Tag für Essen und Trinken braucht. Doch schon ein Mittagessen im Kindergarten kostet mehr. Geht es um die Finanzen, so befindet sich Deutschland laut einem Unicef-Bericht zur Situation der Kinder in 24 Industrieländern auf Platz 14. Am besten ist die materielle Situation der Kinder in Schweden, am schlechtesten in Polen.
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Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
Partyzone Flußufer
Mal ehrlich, wer kommt den in die Hits unserer Gesellschaft?
Eine Mutter, ein Vater die/der mit seinen Kinder Spaß hat? Die meinetwegen tollend und lachend durch die Innerstadt oder im Park eine gute Zeit verbringen? Kein Mensch interessiert das in unserem Land. Das lachen von Kindern wird als Belästigung empfunden, das lautstarke anbieten von neuen Produkten als selbstverständlich gesehen.
Und darüber hinaus werden uns als nachahmenswerte Typen serviert, die nichts aber gar nichts taugen um unsere Gesellschaft lebenswerter machen. Ich denke da meinetwegen an einen Menschen wie z. Bsp. Dieter Bohlen. Nichts gegen ihn, er hat seine Daseinsberechtigung, mehr aber auch nicht.
Wenn die Politik sagt es wäre kein Geld da, so lügt sie. Solange Millionen für einen z.Bsp.Libanoneinsatz aufgebracht werden kann, der nichts bringt, ist das Verhalten der Politik als äußerst menschenverachtend zu sehen.
Wenn ich dieses Thema auf die wirtschaftliche Ebene bringe, so werden diese Kinder
morgen als Kostenfaktor (Sozialer Bereich) aber auch fehlende Arbeitskraft schwere Schädigungen in der Wirtschaft hervorrufen.
Die Wirtschaft kann nicht unendlich aus Polen, Rumänien oder auch Asien Arbeitskräfte
importieren und die eigene Entwicklung vernachlässigen - das kostet.
Ich schäme mich für mein Land.
danke für den reflektierten chinakommentar. ja, unsere arroganz anderen ländern gegenüber ist erschreckend. als ich mit meinen kindern nach einigen langen auslandsaufenthalten nach good old germany kam, hätte ich nur noch amok laufen können. unfreundlichkeit und antihilksbereitschaft allerortens. kollektives gepöbel, infame beleidigungen von einzelnen, als ich einmal - mangels routine - eine rolltreppe mit kinderwagen und sack und pack blockierte, so dass die arbeitenden singels dieser gesellschaft nicht schnell genug aufs bahngleis kamen. das prototypisch für alles, was man in diesem land den eltern und kindern entgegenbringt.
aber anders thema in dieser diskussionsrunde: also, da fatzt es einem ja den hut vom kopf, wenn man die kommentare der armen entrechteten papas liest. die immer noch - auch wenn sie noch soviele marathonkilometer rennen, eine statistische seltenheit sind, wenn sie sich tatsächlich um ihr kind kümmern wollen und nicht nur wochenends - und ferienspasspapa sein wollen. normalerweise wird der ganze mist nach scheidung, trennung bei der frau abgelassen, während der getrennte man schleunigst sein genetisches rohmaterial unter die leute bringt.viele mütter können vor lauter loyalität dem ex gegenüber, der sie lange schlecht genug behandelt hat, gar nicht mehr aus der wäsche schauen. bemühen sich, ihren kindern zu erklären, warum papas neue kinder dasunddasunddas haben und sie nicht. nach gleichberechtigung für papas schreien ist angesichts dessen dass es nicht mal ansatzweise gleichberechtigung für mamas gibt, blanker hohn. wollen wir mal einen thread alleinerziehende mütter vs. alleinerziehende väter machen? für die zweite kategorie brauchen wir aber dringend ein paar ghostwriter...
Bezeichnend ist doch, dass wir, die außerhalb Deutschlands leben, ein übereinstimmendes Bild über die Situation von Kindern in den so gennanten Entwicklungs- oder Schwellenländern darstellen.
Klar, auch in China gibt es möglicherweise Kinder, die ausgebeutet oder sonstwie benachteiligt werden (möglicherweise deshalb, weil ich noch keine gesehen habe).
Nur, die Eltern geben ihr letztes Geld aus für die Zukunft ihrer Kinder. Und die Kinder wiederum geben es ihnen zurück, in dem sie fleißig sind in der Schule und sich für ein besseres Leben anstrengen.
Also wie in D in den Fünfzigern und Sechzigern. Nur ist dies, und das ist mein voller Ernst, von den Hirnakrobaten, die sich schnöselig "Achtundsechziger" nennen, mit ihrer penetranten "Null-Bock-auf-Leistung-Ideologie" ausradiert worden.
Alle diejenigen, die in D die Kinder nur als lästige Störenfriede sehen, sollten sich mal ein Beispiel an den Eltern und Großeltern in China nehmen, wie liebevoll diese behandelt werden.
Schämt euch!
Hier wird viel über China und die Bedingungen dort geschrieben, aber kaum jemand von denen, die so unglaublich Schlechtes von China zu berichten "wissen", wird je dort gewesen sein. Ohne Chinas Fahrzeug-IMporte deutscher Autos könnten Mercedes & Co schließen!
Zuerst einmal: Ich bin als Vielreisender immer wieder erstaunt, wie liebevoll man in China mit den Kindern umgeht, völlig unabhängig von der eigenen ökonomischen / sozialen Situation.
Der liebevolle, respektvolle und interessierte Umgang mit Kindern hat also scheinbar relativ wenig mit der finanziellen Lage zu tun. Dies immer wieder zu behaupten kommt mir vor wie ein Ablenkungsmanöver.
Und auch in vielen anderen Ländern (Länder mit i.d.R. geringerem Wohlstand als wir es gewohnt sind) wird erheblich liebevoller mit Kindern umgegangen. Man kann das im Alltag sehr leicht beobachten.
Entnervte Mütter / Väter, die ihre Kinder in Supermärkten anfauchen, mit ihnen "reden" wie mit einem Hund, denen ihre Kinder offensichtlich einfach nur lästig sind, die sehe ich leider überwiegend hier bei uns (und in sehr wenigen anderen (europäischen) Ländern).
Uns scheint etwas Wichtiges abhanden gekommen zu sein im Rennen um die eigene Existenz in unserer komplett durchökonomisierten, auf nichts anderem als Konsum beruhenden Gesellschaft.
Ich finde es auch extrem schlimm, dass man in diesem Staat mittlerweile auf zwei Einkommen angewiesen ist, um ein halbwegs gutes Leben führen zu können, es gibt Dinge in diesem Staat, die sind einfach viel zu teuer (Gas / Heizung / Miete / Autofahren / usw) udn ich spreche hier nichtmal von Luxus. Irgendein Vorredner schrieb etwas von 70% eines Gehaltes nur fürs Wohnen und Nebenkosten. Das ist bitter traurige Realität.
Auch meine Frau und ich gehen beide voll arbeiten, um uns und unseren Kindern ein gescheites, aber bescheidenes Leben ohne Luxus ermöglichen zu können.
TROTZDEM vernachlässigen wir unsere Kinder nicht, vor allem nicht emotional. Wir sehen die Zeit mit ihnen als Gewinn und Genuss.
Leider wird man nicht grade unterstützt vom Staat.
Alles Reden von Frau v.d. Leyen sind Sonntagsreden, solange sich Kindergärten (hier im ach so tollen NRW) nicht als Dienstleister und Kinder und ihre Eltern nicht als Kunden verstehen, sondern als lästige Bittsteller betrachten, die es sich wagen, ihre Kinder mal 5 Minuten später abzuh
Die wenigen Kinder und Jugendlichen die es nach dem beschriebenen und erlebten noch bis ober durch schaffen, haben es meist nur deshalb soweit gebracht (es gibt sicher Ausnahmen) weil sie eine bessere Ausgangsmöglichkeit hatten, und in vielen Fällen um die Realität des "gemeinen Fussvolks" nicht wissen.
So werden dann, wie Du schon richtig sagts weiter Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, um immer noch billigere Ware, für immer weniger zahlen könnende Kunden zu produzieren, denn die Harz IV verlierer und all die anderen sind sicher nicht "die tolle" Kundengruppe.
Geführt werden diese Unternehmen von Typen wie Schremp und Co. die dann anstatt wegen eigenem Unvermögen zurückzutreten, erstmal tausende von Arbeitsplätze vernichten. Um sie dann wieder in China aufzubauen. Und nicht zu vergessen, manchmal nur zur Gewinnoptimierung und nicht weils günstiger zu verkaufen ist. In China werden daher Hungerlöhne bezahlt, die Umnwelt verschmutzt, die Natur zerstört, und die Kinder gehen zur Arbiet unter unmöglichen Bedingungen, nur damit mal eben noch billig kopiert werden kann.
Mit dem Kollegen der in Kolumbien weilt bin ich konform, das gab es in meinem Gastgeberland Spanien auch, bis die Geldgeilheit kam und der Turbokapitalismus der uns zwingt beide zu arbeiten, und zwar weit weit mehr als 40h in der Woche. Mittlerweile ist die Lebensquialitát hier weit unter dem Niveau in D (Bayern), und die Fälle von Kindesmisshandlungen háufen sich ebenfalls. Mittlerweile 30% und mehr der Jugendlichen schaffen es nicht mehr bis zum Schulabschluss, was nicht weiter "schlimm" ist, da die Arbeit ja von lateinamerikanern gemacht wird die für 500 im Monat schaffen, und sich ihr Bett in zwei Schichten teilen (d.h. politik der warmen betten), alles mit dem Erfolg das die Judgend die Zukunft nicht mehr sieht, die Löhne fallen, und die eh schon reichen nur noch reicher werden.
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