Deutschlands Kinder- und Jugendärzte zeigen sich besorgt über die zunehmende Armut der jüngsten Generation. Geringes Einkommen und Krankheit seien häufig miteinander verknüpft.
Die zunehmende Armut junger Menschen in Deutschland ist ein Grund zur Sorge für Kinder- und Jugendärzte. Wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Montag mitteilte, sind Armut und Krankheit eng miteinander verknüpft.
Kopfschmerzen, Depressionen, Suizidgedanken - Kinder sind vor davor nicht gefeit. (© Foto: dpa)
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Kinder und Jugendliche aus sozialen Randgruppen litten zum Beispiel überdurchschnittlich häufig unter den Folgen von Fehlernährung und Bewegungsmangel.
Kinderärzte-Präsident Wolfram Hartmann stellte fest, dass Kinder und Jugendliche immer häufiger Erkrankungen hätten, die aus einer Wechselwirkung zwischen seelischen, körperlichen und sozialen Vorgängen entstehen. Die Folgen seien Bauch- und Kopfschmerzen, Depressionen und sogar Suizidgedanken. Ebenso seien Nikotin- und Alkoholkonsum in diesen ärmeren Bevölkerungsgruppen wesentlich häufiger.
Verärgert zeigten sich die Mediziner über die Kosten für Medikamente. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen müssen Familien nicht- verschreibungspflichtige Medikamente für Jugendliche ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr aus der eigenen Tasche bezahlen. Dazu gehörten auch Mittel, die bei chronischen Krankheiten benötigt werden. "Das können sich ärmere Familien nicht leisten. Wir fordern, dass dies zurückgenommen wird", sagte Hartmann.
Hartmann verwies darauf, dass trotz wirtschaftlich guter Situation die Kinderarmut von Jahr zu Jahr zunehme. "Da werden Lebenschancen von Generationen beeinträchtigt", kritisierte er. Derzeit lebten nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef 17 Prozent der Kinder in Deutschland in Armut, bei Kindern von Alleinerziehenden sei die Rate mehr als doppelt so hoch (38 Prozent).
Sozial schwache Familien müssten von Fachleuten mehr Hilfe bei der Erziehung bekommen. Zudem sollten kostenlose Plätze in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden, forderte Hartmann.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte tagt zurzeit im hessischen Bad Orb.
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(dpa/AP)
Wettmanipulation im Fußball
Bewegungsmangel kann auch dann entstehen, wenn z.B. im guten Schwabing in einer Wohnanlage mit ca. 35 Wohneinheiten gerade mal ein Kindergartenkind wohnt. Dieses soll dann alleine in einem mit katzendreck verunreinigten Sandkasten im Hof spielen, durch den auch noch Autos zu ihren Einzelgaragenstellplätze fahren.
Spontan alleine zu den Nachbarskindern gehen um mit denen zu toben und zu spielen ist schier unmöglich, da diese alle mindestens im vierten Stock wohnen und so das Erreichen des Klingelknopfes unmöglich ist. Auch das dazustoßen zu anderen Kindern in deren Hinterhof ist nicht möglich, da diese ja alle verriegelt und nicht zugänglich sind.
Also müssen die Eltern Termine (!!) ausmachen, damit sich die Kinder treffen können. Bis aber alle Kinder wegen Hort, Ganztagskindergarten, Kurse, etc. zusammentreffen können, muß man schon eine Woche vorher planen. ***aaarg*** Also beschränkt man sich auf maximal ein fremdes Kind. Fangen, Verstecken, ausgelassenes Toben und Rennen ist zu zweit aber recht schnell fad. :-(
Da bleibt für Großstadteltern fast nur noch ein ausgedehntes Verweilen (2-3 Stunden) auf öffentlichen Spielplätzen. Wann soll aber dann daheim gefördert, gesund gekocht und der Haushalt gemacht.
4-6 Stunden ebenfalls zu seelischen und geistigen Verarmung führt, bzw. aggressiv und depresiv macht.
Da braucht es keine zuschüsse sondern nur den Knopf drücken.
Verwunderlich ist das diese "armen jungen Menschen" ofenbar alle das neueste Handy model haben.
Anstatt vor der Glotze zu sitzen mit den Kids sollten die Eltern mit ihnen spazieren gehen.
zu meiner Zeit waren die armen Kinder die gesuenderen. Die sind den ganzen Tag draussen rumgerannt, mit anderen Kindern im Dreck gespielt, Abwehrkraefte gestaerkt und wenig Fett zum Essen bekommen.
Ist die Therapie ganz einfach:
Man muss den Eltern einfach mehr Geld geben. Dann schicken die die Kinder öfter zum Zigaretten- und Schnaps-Einkauf.
Und wissen Sie wer an der Kinderarmut schuld ist? Nein?
Kommse mal näher, ich wird´s Ihnen flüster. Aber nicht weitersagen:
Die Kapitalisten.
Solche Berichte sind aber nicht förderlich für die Staatskasse. Sicherliegen bereits Steuergesetze in den Schubladen für die Versteuerung von Kindergeld, Geldgeschenken usw. Wie soll denn so etwas kompensiert werden, wenn es nicht käme.