Kaffeebecher To go or not to go?

Eine Erfindung des Teufels? Der Pappbecher zum Mittnehmen.

(Foto: Illustration: Stefan Dimitrov, Foto: Imago; Bearbeitung SZ)

Ist der Kaffeebecher eine der großen Umweltsünden des Alltags - oder wird er zu Unrecht zum Feindbild mit Symbolkraft erhoben?

Von Jan Stremmel

Am Montag dieser Woche, kurz nach 15 Uhr, reißt der Barista die siebte Packung Becher auf. Zum siebten Mal stellt er 25 braun-weiße Becher aus kunststoffbeschichtetem Papier auf die Kaffeemaschine. Und auch heute wird er bis zum Abend noch eine achte Packung brauchen. Knapp zweihundert Becher, die im Idealfall im Mülleimer landen - ein normaler Werktag. Und zwar nicht in einer Bahnhofsbäckerei, in der gestresste Pendler sich schnell einen Cappuccino für den Zug holen. Sondern in der Cafeteria der SZ. ...