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Joggen – Zeit zum Laufen
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Der Frühling ist die Zeit der guten Vorsätze: Jetzt laufen, und zwar regelmäßig! Doch wie war das früher? Verging dann schnell wieder die Lust, weil der Leichtigkeit des Laufens ein beinharter Kampf vorausging, weil sich der Bauchspeck dem Walken gegenüber völlig gleichgültig zeigte und keinen Zentimeter wich?
Damit es diesmal von Anfang an richtig gut wird, gestalten wir ein ganzheitliches und nachhaltiges Laufprogramm. Was oviel heißt wie: Training von Kopf bis Fuß, Körper und Geist, nie langweilig, dafür lange wirksam. Und es geht sofort los, mit dem Laufen. Dazu turnen Sie ein wenig mit dem Theraband an der nächsten Parkbank, damit Sie durch die Bank fit werden, sozusagen. Die Bänder passen bequem in jede Hosentasche oder lassen sich locker um die Hüfte tragen.
Wählen Sie eine Bank im Park oder an der Bushaltestelle als Start und Ziel und eginnen Sie dort mit dem Aufwärmen. Es hat keinen Sinn, jetzt ein komplettes Dehnprogramm abzuspulen - wenn Sie beweglicher werden möchten, lässt sich das auch abends vor dem Fernseher erledigen. Sechs Gelenke und alles was mit ihnen zusammenhängt sind nun gefordert: Fuß, Knie und Hüfte. Dazu vier kleine Kraftübungen, die indirekt auch als Dehnübungen fungieren, denn wird ein Muskel angespannt, wird dabei sein Gegenüber automatisch entspannt.
Sie stehen einen Meter vor der Bank, setzen den linken Fuß auf die Kante und beugen den aufrechten Oberkörper so weit wie möglich nach vorne. Der hintere Fuß bleibt auf dem Boden und das Bein wird dabei gestreckt. Mit einem kräftigen Druck stoßen Sie sich von der Bank ab, stehen einen Moment und setzen dann das rechte Bein auf die Bank, wechseln Sie fünf Mal.
Illustration: Rita Berg
25. März 2009, 12:02 2009-03-25 12:02:00 ©