Jan Frodeno im Interview "Es gibt ja gutes und schlechtes Quälen"

Jan Frodeno beim Ironman Triathlon in Roth, 2016. (Daniel Karmann via AP)

(Foto: AP)

Der erfolgreichste deutsche Triathlet  Jan Frodeno über Triumph, Disziplin und das Gefühl, das alles durchdringt: Schmerz.

Interview von Ann-Kathrin Eckardt

Ein Café in Girona, Spanien. Jan Frodeno kommt mit dem Rennrad, ein paar Minuten zu spät. Der erfolgreichste deutsche Triathlet ist im Stress: Er trainiert für den Ironman auf Hawaii und baut nebenher ein Haus. Gerne hätte er jetzt einen Nachtisch, doch der Kellner muss passen und bringt einen Espresso.

SZ: Auf einer Skala von 1 bis 10. Wie sehr haben Sie heute schon gelitten?

Jan Frodeno: Vielleicht eine Fünf, ich bin 20 Kilometer im Wechseltempo gelaufen. Später muss ich ...