Defibrillatoren können Herzen wieder in Takt bringen. Doch für zu Hause sind die Geräte nicht unbedingt geeignet.
Sie sind der Knalleffekt in jeder Arztserie: Defibrillatoren. Sie jagen Stromschläge durchs Herz und bewahren so Personen mit Herzrhythmusstörungen vor dem Tod.
Der Notarzt kommt bei Kammerflimmern oft zu spät. (© Foto: irisblende)
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Seitdem die Geräte erschwinglich geworden sind, stellt sich die Frage, ob eine Anschaffung auch für die eigenen vier Wände sinnvoll ist. Meist sei ein solcher Kauf jedoch nicht zu empfehlen, warnt nun die Deutsche Herzstiftung. Bislang gebe es keine Belege, dass die private Anschaffung zusätzliche Sicherheit bringt.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 100.000 Menschen einen plötzlichen Herztod. Schuld ist meist ein Kammerflimmern, das nur durch einen Elektroschock gestoppt werden kann.
Da der Stromstoß innerhalb weniger Minuten erfolgen muss, kommt der Notarzt oft zu spät. Aus diesem Grund existieren bereits mehrere Projekte, bei denen zum Beispiel geschultes Flughafenpersonal mit halbautomatischen Defibrillatoren ausgestattet wurde. Mit Erfolg: Studien zeigen, dass damit eine Überlebensquote von bis zu 75 Prozent erreichbar ist, während die Chancen sonst meist unter 10 Prozent liegen.
Keine Studien gebe es hingegen, die den Nutzen von Defibrillatoren für die private Wohnung belegen, wie die Deutsche Herzstiftung betont. Es sei unklar, ob im Notfall anwesende Freunde oder Angehörige den Defibrillator tatsächlich ohne Zeitverlust bedienen könnten. Oder ob es bei der Wiederbelebung aufgrund des Geräteeinsatzes eher zu gefährlichen Verzögerungen kommt, in deren Folge die lebensnotwendige Herzmassage oder Beatmung vernachlässigt wird.
Wer sich trotzdem überlegt einen Defibrillator zu kaufen, sollte unbedingt mit seinem Arzt Rücksprache halten, ob dies im jeweiligen Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist. Darüber hinaus ist eine Ausbildung in der Handhabung der Elektroschockgeräte und in der Herzdruckmassage notwendig.
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(Quelle: www.medical-tribune.de)
Selbstverständlich ist es besser, den sicheren Tod eines Mitmenschen vor Augen gar nicht erst zu versuchen, das Ruder mit allen Mitteln noch mal rumzureissen. Denn man könnte den Defibrillator ja nicht sachgemäß bedienen und dann.....ja was dann?? Töter als tot geht´s nun mal nicht....
Jesus....
Und der muß es eigentlich wissen!
http://www.mvg-mobil.de/defibrillatoren.htm
Wenn man sich mit Strom ein wenig (mehr) auskennt, kann man so was auch leicht selber bauen- die CE Certifizierung muß man sich dann aber ( legal!) selbst ausstellen.