Jedes Silvester dasselbe: Man nimmt man sich vor, ein besserer Mensch zu werden, und am 2. Januar ist man im alten Trott. Mit diesen Tipps wird alles anders.
Nie wieder rauchen, gesund essen und mehr Sport machen: Solche guten Vorsätze fassen viele Menschen zum Jahreswechsel. Was im alten Jahr schlecht war, soll im neuen besser werden. Doch oft lässt sich das Vorhaben nicht durchhalten, so fest man es sich auch vorgenommen hatte.
Einen Heiligenschein muss man sich nicht erarbeiten. Aber ein paar Vorsätze kann man ruhig umsetzen - zumindest dann, wenn man die Tipps von Psychologen befolgt. (© Foto: Photocase/an.ma.nie)
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Nach der Erfahrung von Psychologen sind es immer wieder dieselben Fehler, die den eigentlich löblichen Versuch, etwas zu ändern, scheitern lassen. "Zwiespältig" sieht Birgit Mauler, leitende Psychologin an der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster, die guten Vorsätze zu Neujahr.
Einerseits sei der Jahreswechsel immer eine prima Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und zu überdenken, was gut und was schief gelaufen sei. Andererseits seien gute Vorsätze auch eine "Misserfolgsfalle", warnt die Psychologin. Oft gehe es um eine Änderung des Lebensstils, um das Aufbrechen von Gewohnheiten. "Das ist unglaublich schwierig, daher ist eine sehr gute Vorbereitung wichtig", sagt Mauler.
Die Ziele nicht zu hoch stecken
Auch Psychotherapeut Stefan Baier beurteilt die guten Vorsätze als grundsätzlich positiv, kennt aber auch die Tücken. "Es ist ein gutes Zeichen zu sagen, ich entwickle mich weiter, verbessere mein Leben. Wenn ich diese Haltung aber auf den 1. Januar beschränke, ist es nur ein Alibi." Die Vorsätze seien ein gutes Ritual, Entscheidungen sollten aber nicht nur dann getroffen werden.
Nach der Erfahrung von Psychologin Mauler sind die Ziele für das neue Jahr an sich oft positiv, aber viel zu hoch gesteckt. "Alles Dinge, die lobenswert sind, aber völlig unrealistisch." Das Vorhaben beispielsweise, mehr für die Gesundheit zu tun, betreffe einen zu großen Bereich und sei zu allgemein. Mauler rät, sich eine Prioritätenliste zu machen, um ein Vorhaben zu wählen, und dafür dann Zwischenetappen und Zeitpunkte festzuhalten.
Es helfe, sich ein möglichst konkretes Ziel zu setzen und detailliert zu regeln, was das für alltägliche Entscheidungen bedeutet, erklärt Baier, der in Offenbach eine Psychologische Praxis betreibt. Wer sich gesünder ernähren will, sollte auch überlegen, was das bedeutet, wenn er vor dem Regal im Supermarkt steht.
Anderen von den Vorsätzen erzählen
Auf Rückschläge sollte jeder vorbereitet sein und sich von Anfang an eine Notfall-Strategie zurechtlegen, empfiehlt der Psychotherapeut. Wer mit dem Rauchen aufhören will, muss sich zum Beispiel klar sein, dass es wieder stressige Situationen geben wird, in denen die gewohnte Zigarette lockt.
Die guten Vorsätze lassen sich besser durchhalten, wenn man sich vorher überlegt hat, wie man reagiert. "Die Aussicht, dass solche Vorsätze sich umsetzen lassen, ist besser, wenn sie positiv aufgefasst werden", sagt Baier. So könne man ja auch zusammen mit dem Partner zum Sport gehen. Gute Vorsätze zusammen umzusetzen mache aber nur Sinn, wenn der andere auch motiviert sei. Anderen vom Vorhaben zu erzählen, erhöht die Erfolgsaussichten, wissen die Experten. "Das verstärkt die soziale Kontrolle", sagt Mauler.
Ein weiterer Tipp: sich für Erreichtes auch zu belohnen. Fatal sei allerdings, wenn sich Menschen eine Zigarette gönnten, weil sie es zwei Wochen ohne Glimmstängel ausgehalten hätten, warnt Baier: "Dann beißt sich die Katze in den Schwanz."
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- Gute Vorsätze Die letzte Zigarette 29.12.2008
(AP/bre)
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Wer sich zu Beginn jeden Tages etwas Gutes vornimmt, an dem andere teilhaben können, wird bald überrascht sein, wie sinnvoll das Leben sein kein. Die großen Vorhaben gelingen mit viele kleinen Entscheidungen und entsprechenden Schritten.
"Jedes Silvester dasselbe: Man nimmt man sich vor, ein besserer Mensch zu werden, und am 2. Januar ist man im alten Trott."
Nö, bei mir nicht. Ich bin prima damit zufrieden, daß alles so weiter geht, daß ich Fehler habe und überhaupt daß ich ein ganz durchschnittlicher Mensch bin. Ich brauch auch kein willkürliches Datum für Vorsätze.
Woher kommt eigentlich dieser unsägliche Blödsinn das Datum einer willkürlichen Zeitrechnung zum ständigen Pädagogisierung der Massen herzunehmen? Was soll der ganze Psycho-Käse?