Gesunde Bohne: Eine neue Studie aus Australien zeigt, dass Kaffee die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, verringern kann. Schon drei bis vier Tassen am Tag schützen.
Kaffee und Tee können vor Diabetes 2 schützen. Da auch entkoffeinierter Kaffee das Risiko für die Stoffwechselerkrankung senkt, beruht dieser Effekt zumindest nicht nur auf Koffein, wie australische Forscher der Universität Sydney berichten.
Öfters mal eine Kaffeepause machen: Das schwarze Getränk verringert die Gefahr vor Krankheiten - beispielsweise vor Diabetes. (© Foto: ddp)
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Die Analyse von 18 Studien mit insgesamt fast einer halben Million Teilnehmern zeigt, dass jede täglich getrunkene Tasse Kaffee die Diabetesgefahr um sieben Prozent verringert. Wer pro Tag drei bis vier Tassen des Getränks zu sich nimmt, ist demnach etwa um ein Viertel weniger gefährdet als jemand, der weniger konsumiert.
Auch drei bis vier Tassen entkoffeinierter Kaffee senken das Risiko - im Vergleich zu vollständiger Abstinenz um etwa ein Drittel.
Der Schutzeffekt von Tee ist etwas schwächer: Drei bis vier Tassen Tee verringern die Diabetes-Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu vollständiger Meidung aber noch um etwa ein Fünftel.
Die Forscher vermuten hinter diesem Schutzeffekt bestimmte Inhaltsstoffe wie etwa Magnesium oder Antioxidantien. "Kaffee hilft zwar, aber andere Dinge sind wichtiger", kommentiert der schwedische Mediziner Lars Ryden von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie die Studie.
"Wer übergewichtig ist, sollte sein Körpergewicht um fünf bis zehn Prozent senken und sich bewegen, etwa durch zügige Spaziergänge von täglich 30 Minuten Dauer."
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(sueddeutsche.de/ap/dog/bre)
Whitney Houston ist tot
... und man braucht auch nichts zu beweisen. Einfach abwechslungsreich ernähren und nicht tagein-tagaus rumhängen. (Vielleicht wirkt der Kaffee und Tee dadurch, dass er das Herumhängen verhindert.)
Mit ihrer Bemerkung zu Scheinkorrelationen bzw. falscher Kausalität haben Sie recht, aber bei "retrospektiven Meta-Analysen" handelt es sich um eine sehr bewährte Methode, die gerade in medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Studien geeignet ist, Scheinkorrelationen aufzudecken..Auch sorgfältigst durchgeführte experimentelle Studien kranken nämlich sehr häufig an einer zu niedrigen Fallbasis, die sie anfällig für statistische Artefakte macht - trotz ausgeklügeltem Efeekt-/Kontrollgruppen-Designs und potenter Analyseverfahren. Es gibt insgesamt viel zu wenig Meta-Analysen im diesem Bereich.
Ich glaube nicht dass man einen Schutzeffekt behaupten kann. Es handelt sich um eine wohl um eine retrospektive Meta-Analyse nicht um eine sorgfältig ausgeführt experimentelle Studie. Es mag eine lose Korrelation bestehen (wie zB. zwischen der Häufigkeit von Geburten und der Anzahl von Störchen) allerdings ist die Ursache völlig unklar. Eine Kausalität zu behaupten aufgrund eines korrelativen losen Zusammenhangs ist statistisch gesehen falsch und an den Haaren herbeigezogen.
Die ist schon mal durch den Blätterwald gerauscht, diese Nachricht. Vor nicht allzulanger Zeit. Und geschrieben wurde die Nachricht von der Hersteller-Lobby.
Na, was solls ich trinke ohnehin mindestens zehn Tassen Kaffee pro Tag