Gesund essen im HerbstWas im Herbstgemüse steckt

Kürbis, Sellerie, Rote Bete und Kartoffel: Worauf man beim Einkauf und der Zubereitung von Herbstgemüse achten sollte - und warum es sich lohnt, es zu essen.

Gesund essen im Herbst – Fenchel

Foeniculum vulgare var. azoricum

Fenchel hört man meist im Zusammenhang mit Säuglingsblähungen und Kinderbauchweh - dabei kann man mit der Knolle noch viel mehr als Kräutertee machen.

Fenchel schmeckt leicht nach Anis und etwas süßlich. Er eignet sich hervorragend als Rohkost oder Salat-Zutat. Roh schmeckt das Gemüse allerdings sehr intensiv - deshalb sehr feine Ringe schneiden, um nicht alle anderen Salatzutaten zu übertünchen.

Gekocht, gegart oder gegrillt passt Fenchel zu Fleisch- und Fischgerichten. Die frischen, im Aussehen dillähnlichen Blättchen eignen sich gut zum Würzen von rohem Gemüse.

Heimischer Fenchel wird vereinzelt schon ab Juni in Supermärkten angeboten. Hauptsaison ist allerdings im September und Oktober.

Vor der Zubereitung müssen Stängel, dunkle Stellen und die Wurzelscheibe abgeschnitten sowie die Knolle gründlich gewaschen werden, da ihr oft Sand anhaftet.

Fencheltee hilft übrigens wirklich gegen Kinderbauchweh. Er ist außerdem ein bewährtes Hausmittel bei Husten und Erkältungskrankheiten. Dazu einen Teelöffel Fenchel oder zerstoßenen Fenchelsamen mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.

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16. Oktober 2009, 14:462009-10-16 14:46:00 ©